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PLANET DER AFFEN: NEW KINGDOM - FILMPLAKAT

Inhalt: Als ein neuer tyrannischer Affenführer sein Imperium aufbaut, macht sich ein junger Affe auf eine erschütternde Reise, die ihn dazu bringen wird, alles, was er über die Vergangenheit weiß, in Frage zu stellen, und Entscheidungen zu treffen, die die Zukunft für Affen und Menschen gleichermaßen bestimmen werden.

© 20 Century Studios

Film Kritik

Es dürfte schwer sein, sich für eine Nachfolge-Trilogie zu einer Prequel-Trilogie zu insgesamt fünf Originalfilmen zu begeistern (das gescheiterte Reboot nicht mitgerechnet). Aber die gute Nachricht ist, dass man hier auf Charaktere und Kulturen eingeht, um die eigene Geschichte zu untermauern. Außerdem gibt es eine Stelle, in der zwei reitende Affen „Ritter aus Leidenschaft“ nachstellen.

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Wenn er auch weniger Action bietet als seine unmittelbaren Vorgänger, so hat er doch mehr Charakterdrama als zehn Affen, die versuchen, die Werke von Shakespeare neu zu schreiben. Für Regisseur Wes Ball ist es ein endgültiges Lebewohl für den von Andy Serkis gespielten Caesar. Die Handlung wird „viele Generationen“ später fortgesetzt, genauer gesagt ca. 300 Jahre später. Das ist sogar dringend nötig, denn in dieser Ära beanspruchen die unterschiedlichsten Gruppen das Erbe Cäsars für sich.

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Unser Held Noa (Owen Teague) wächst friedlich in seinem Stamm auf, kämpft mit leichten Vaterkomplexen und bereitet sich auf einen Initiationsritus vor. Doch dann taucht die mysteriöse Mae (Freya Allan aus The Witcher) auf und die Kolonie wird von kriegerischen Menschenaffen angegriffen. Daraufhin zieht Noa los, um seinen verschleppten Clan zu befreien.

PLanet der Affen: New Kingdom - Roter Teppich in Hollywood
Weltpremiere von Planet der Affen: New Kingdom in Los Angeles © 20th Century Studios DE

Das Budget ist sinnvoll in fotorealistische Szenen und großartige Effekte investiert werden

Die Entscheidung von Regisseur Wes Ball und seinem Team ist nur konsequent. Schließlich macht es keinen Sinn, viel Geld für namhafte Schauspieler auszugeben, wenn man sie dann unter Pixeln begraben will.

Mit Ausnahme von Teague, der als Nachwuchsstar gilt, ist der bekannteste Vertreter in einer Affenrolle Kevin Durand. Er erlebt gerade ein gutes Jahr (siehe auch Abigail), ist aber längst nicht so prominent wie etwa ein Andy Serkis oder auch Toby Kebbell. Das dadurch eingesparte Budget wurde für unzählige fotorealistische Szenen mit sprechenden Schimpansen und großartigen VFX verwendet, während Noa versucht, die Zusammenhänge zu erkennen und herauszufinden, wie er seine Sippe wiederfinden und retten kann.

Es ist ein sehr nachdenklich stimmender Film. Er erzählt davon, wie der „Sieger“ die Geschichte zu seinen Gunsten umschreiben will, obwohl die Fakten eindeutig dagegen sprechen, und vom Konflikt zwischen sich ständig weiterentwickelnden kulturellen Gruppen.

20th Century Studios DE

Regisseur Ball legt Wert auf Charakter-Drama und kommende Konflikte

An manchen Stellen merkt man aber auch, dass sich der Film mit Erklärungen zurückhält und sich weitere Konflikte und Charakterexpositionen für die nächsten beiden Teile aufspart. Im Allgemeinen lassen sich die Figuren trotz ihres Fells und ihrer Zähne leicht voneinander unterscheiden. Es wird auch klar, wie Noas Bemühungen, Maes unbändigen Überlebenswillen zu verstehen, ihm helfen, sein eigenes Volk besser zu begreifen.

Der von Kevin Durand gespielte Proximus Caesar, das Bonobo-Oberhaupt des titelgebenden Königreichs, taucht erst ziemlich spät im Film auf. Dennoch macht er einen imposanten Eindruck als Affe, der von der Idee besessen ist, die vom Menschen geschaffene Technologie gegen die noch existierenden „Echos“ (Menschen) sowie gegen seine Artgenossen einzusetzen.

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Auf diese Weise legt Ball wichtige Themen und große potenzielle Konflikte für die Zukunft auf den Tisch. Gleichzeitig gibt er uns einen Handlungsbogen an die Hand, der ausreicht, damit der Film für sich allein funktioniert.

Fazit: Im Vergleich zur vorherigen Trilogie ist die Handlung weniger auf Action ausgelegt und konzentriert sich deutlich stärker auf die Affen. Das erinnert stark an die frühen Filme mit Charlton Heston und bietet gleichzeitig einen sehr vielversprechenden Start in die neue Affen-Thriller-Reihe.

Film Bewertung 7 / 10

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