Transparente Notenblatt auf 16mm Kamera und Film. Das Stück ist von Wolfgang Amadeus Mozart, Sonate für Violine and Piano in G Major - K 379KV 379.

Das Besondere an den Beatles ist, dass sie nicht nur eine der besten Bands der Welt waren. Sie waren im Laufe von sieben kurzen Jahren auf verschiedene Arten die beste Band aller Zeiten.

Erst melodiöse Chartstürmer, dann eher Rock’n’Roller, dann die psychedelischen Superstars, mit Abstechern in Richtung Folk-Rock und vieles mehr. Die Frage ist also: Wie macht man einen Biopic-Film über die Beatles?

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Die Antwort lautet, dass man mehrere Beatles-Biopics auf einmal dreht. Und genau das ist der Ansatz des Regisseurs Sam Mendes. Der Filmemacher hinter Skyfall plant nicht nur einen, sondern gleich vier sich überschneidende Beatles-Biopics. Jeder Film wird aus der Perspektive eines der Mitglieder der Band erzählt und soll im Jahr 2027 in die Kinos kommen. Wir vermuten, dass er acht Tage die Woche arbeiten muss, um das alles zu schaffen.

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Die Nachricht wurde in einer Pressemitteilung von Sony Pictures bestätigt, die die Filme zusammen mit Mendes‘ Produktionsfirma Neal Street realisieren werden. Das Projekt wurde von Paul McCartney, Ringo Starr und den Familien von John Lennon und George Harrison abgesegnet, während Apple Corps Ltd. die vollständigen Rechte an der Lebensgeschichte und der Musik erworben hat. Noch offizieller kann es nicht sein.

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Alle vier Filme sollen im Jahr 2027 in die Kinos kommen. Die offiziellen Veröffentlichungstermine stehen noch nicht fest, aber die Ankündigung verspricht (in einer etwas merkwürdigen Formulierung) einen „innovativen und bahnbrechenden“ Charakter für die „Veröffentlichungs-Kadenz der Filme“.

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© The Beatles

Es wird eine heiß umkämpfte Casting-Runde

Ich fühle mich geehrt, die Geschichte der größten Rockband aller Zeiten zu erzählen, und freue mich darauf, die Vorstellung davon, was einen Kinobesuch ausmacht, in Frage zu stellen“, so Mendes in einer Erklärung.

Pippa Harris (Produktionsfirma Neal Street) sagte: „Wir haben vor, ein einzigartig spannendes und episches Kinoerlebnis zu schaffen: vier Filme, die aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt werden und die eine einzige Geschichte über die berühmteste Band aller Zeiten erzählen. Es ist ein großes Privileg, den Segen der Beatles und von Apple Corps zu haben, dies zu tun. Schon bei unserem ersten Treffen mit Tom Rothman und Elizabeth Gabler war klar, dass sie sowohl unsere Leidenschaft als auch unsere Ambitionen für dieses Projekt teilen, und wir können uns kein perfekteres Zuhause als Sony Pictures vorstellen.

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Jetzt wird eine heiß umkämpfte Casting-Runde erwartet, die die Fab Four zusammenführen soll. Und das alles kurz nachdem die lange angekündigten Fantastic Four bei Marvel endlich besetzt wurden. Möglicherweise wird in einem noch nie dagewesenen Schritt die gleiche Besetzung für beide Projekte verwendet – in diesem Fall wollen wir unbedingt Pedro Pascals als Ringo Starr sehen.

Weitere Neuigkeiten werden in den kommenden Jahren folgen – und viel Glück für Mendes auf diesem langen und anspruchsvollen Weg.