Der erste Star Wars kehrt restauriert ins Kino zurück
Lucasfilm macht 2027 zu einem besonderen Kinojahr für „Star Wars“. Zum 50. Jubiläum kehrt George Lucas’ Originalfilm von 1977 in restaurierter Form auf die große Leinwand zurück und wird dabei erstmals auch in IMAX gezeigt. Wenige Monate später folgt Shawn Levys neuer Kinofilm „Star Wars: Starfighter“, der ebenfalls für eine großformatige Auswertung vorbereitet wurde und in ausgewählten Kinos sogar als IMAX-70-mm-Filmkopie zu sehen sein soll.
Die restaurierte Fassung von „Star Wars“ ist derzeit für den 19. Februar 2027 vorgesehen. „Star Wars: Starfighter“ mit Ryan Gosling soll anschließend am 28. Mai 2027 starten – fast genau 50 Jahre nach der Premiere des Films, mit dem George Lucas 1977 die weit entfernte Galaxis erstmals ins Kino brachte. Bei der Wiederaufführung handelt es sich um die bereits angekündigte Restaurierung des ursprünglichen „Star Wars“, der später den Titel „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ erhielt. Die Neuveröffentlichung wird damit zu einem zentralen Bestandteil der Feierlichkeiten rund um das 50-jährige Bestehen der Reihe.
Besonders ist diesmal das Format. Der Film soll erstmals innerhalb seiner langen Kinohistorie auch in IMAX präsentiert werden. Damit erhält der Auftakt der Saga eine Kinoauswertung, die bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung 1977 technisch noch nicht zur Verfügung stand. Der geplante Start am 19. Februar 2027 bringt die restaurierte Fassung rund drei Monate vor dem eigentlichen Jubiläum zurück auf die Leinwand.

Starfighter wurde gezielt für IMAX produziert
Noch stärker auf das Großformat zugeschnitten ist „Star Wars: Starfighter“. Der von Shawn Levy inszenierte Film wurde für eine IMAX-Auswertung konzipiert und mit IMAX-zertifizierten Filmkameras aufgenommen. Für ausgewählte IMAX-Kinos sollen außerdem 70-mm-Filmkopien hergestellt werden. Damit setzt Lucasfilm bei der neuen Produktion bewusst auf ein Kinoformat, das zuletzt wieder verstärkt für große Blockbuster eingesetzt wurde. Ryan Gosling übernimmt die Hauptrolle in dem eigenständigen „Star Wars“-Abenteuer.
Der Film ist nicht als direkte Fortsetzung der Skywalker-Saga angelegt, spielt zeitlich jedoch nach den Ereignissen von „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“. Damit bewegt sich „Starfighter“ in einer Phase der Galaxis, die im Kino bislang kaum erschlossen wurde. Über die Handlung hält sich Lucasfilm weiterhin weitgehend bedeckt. Bekannt ist bislang, dass ein zynischer Einzelgänger mit seiner geheimnisvollen Vergangenheit konfrontiert wird. Dadurch gerät er in ein gefährliches Abenteuer quer durch die Galaxis, das ihn schließlich mit seinem eigenen Schicksal konfrontiert.
Gerade die zeitliche Position nach „Der Aufstieg Skywalkers“ gibt Shawn Levy dabei vergleichsweise großen erzählerischen Spielraum. Statt unmittelbar bekannte Ereignisse der bisherigen Filme nachzuerzählen, kann „Starfighter“ einen neuen Abschnitt innerhalb der Saga eröffnen. Wie stark bekannte Figuren, Organisationen oder Konflikte dabei eine Rolle spielen werden, ist bislang nicht bekannt.
2027 verbindet Star Wars Vergangenheit und Zukunft
Die beiden IMAX-Veröffentlichungen setzen einen deutlichen Rahmen für das Jubiläumsjahr. Zunächst kehrt im Februar der Film zurück, mit dem 1977 alles begann. Ende Mai soll dann mit „Starfighter“ ein neues Kapitel folgen. Dessen Starttermin am 28. Mai liegt unmittelbar am historischen Premierenwochenende des Originals, das am 25. Mai 1977 erstmals in den US-Kinos anlief.
Lucasfilm verbindet damit das 50-jährige Jubiläum unmittelbar mit der nächsten Kinoetappe des Franchise. „Star Wars“ soll am 19. Februar 2027 restauriert ins Kino zurückkehren, „Star Wars: Starfighter“ folgt am 28. Mai 2027. Beide Filme sind für eine IMAX-Auswertung vorgesehen, „Starfighter“ zusätzlich in ausgewählten Kinos als IMAX-70-mm-Filmkopie.





