SCORPIONS - WIND OF CHANGE

Fünf Musiker aus Hannover wollen die internationale Rockszene erobern

Von Hannover auf die größten Bühnen der Welt und schließlich bis nach Moskau: Mit „Wind of Change“ wird die Geschichte der Scorpions zum Spielfilm. Warner Bros. Pictures Germany hat jetzt den ersten Trailer veröffentlicht und zugleich den deutschen Kinostart auf den 28. Januar 2027 festgelegt. Im Mittelpunkt steht der Aufstieg der Band in den 1980er-Jahren – und damit der Weg zu jenem Song, der untrennbar mit dem Ende des Kalten Krieges verbunden wurde.

Regie führt Alex Ranarivelo. Die zentralen Bandmitglieder werden von Alexander Dreymon, Ludwig Trepte und Ed Speleers verkörpert. Zum weiteren Ensemble gehören David Kross und Dominic West. Die Geschichte beginnt in einer Zeit, in der Deutschland noch geteilt ist und der Kalte Krieg die internationale Politik bestimmt. Während sich Ost und West gegenüberstehen, verfolgen fünf Musiker aus Hannover einen Traum, der weit über ihre Heimat hinausreicht.

Die Scorpions wollen nicht nur in Deutschland erfolgreich sein, sondern die internationale Rockszene erobern. Klaus Meine, gespielt von Ludwig Trepte, Rudolf Schenker, verkörpert von Alexander Dreymon, und Matthias Jabs, gespielt von Ed Speleers, setzen deshalb früh auf eine Strategie, die in Deutschland zunächst nicht überall auf Verständnis stößt: Die Band singt ausschließlich auf Englisch und richtet ihren Blick insbesondere auf den amerikanischen und britischen Markt.

Mit Songs wie „Rock You Like a Hurricane“ und „Still Loving You“ gelingt schließlich der internationale Durchbruch. Doch der Erfolg bringt neue Konflikte mit sich. Während die Entscheidung für englischsprachige Musik in der Heimat kritisch gesehen wird, begegnen die Musiker im Ausland immer wieder den Nachwirkungen der deutschen Vergangenheit.

SCORPIONS - WIND OF CHANGE
Foto © Vianney Le Caer / Warner Bros. Pictures Germany

Die Scorpions wollen hinter den Eisernen Vorhang

Der Film beschränkt sich nicht auf die klassische Geschichte einer Rockband, die sich vom Proberaum in die großen Stadien spielt. Parallel zum musikalischen Aufstieg entwickelt sich der Wunsch, mit der eigenen Musik Grenzen zu überwinden. Die Scorpions wollen deshalb auch dort auftreten, wo westliche Rockmusik politisch keineswegs selbstverständlich ist: hinter dem Eisernen Vorhang. Aus diesem Gedanken entwickelt der Film seine Verbindung zwischen Bandgeschichte und Zeitgeschichte. 1989 erhalten die Musiker schließlich die Möglichkeit, im Moskauer Lenin-Stadion aufzutreten.

Das Konzert wird zu einem entscheidenden Moment ihrer Karriere und zugleich zur Inspiration für jenen Song, der wenige Jahre später weltweit mit den politischen Veränderungen dieser Zeit verbunden sein wird: „Wind of Change“. Der Film erzählt damit nicht rückblickend allein von der Wirkung des Songs, sondern von den Erfahrungen und Ereignissen, aus denen er hervorging.

Alexander Dreymon und Ludwig Trepte führen das Ensemble an

Für die Verkörperung der Scorpions setzt die Produktion auf ein internationales Ensemble. Alexander Dreymon übernimmt die Rolle von Rudolf Schenker, Ludwig Trepte spielt Sänger Klaus Meine und Ed Speleers ist als Matthias Jabs zu sehen. Zum weiteren Cast gehören David Kross und Dominic West. Damit verbindet die Produktion deutsche und internationale Darsteller und folgt auch auf Besetzungsebene dem Weg der Band von Hannover in die internationale Rockwelt.

Regisseur Alex Ranarivelo inszeniert den Film für ESX Productions. Produziert wurde „Wind of Change“ von Ali Afshar, Christina Moore und Daniel Aspromonte. Neben der persönlichen Geschichte der Musiker sollen die Konzerte und die Musik selbst einen großen Teil des Films bestimmen. „Wind of Change“ startet am 28. Januar 2027 im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany in den deutschen Kinos.