CIA-Agenten zwischen Verschwörung, Isolation und Selbstzerstörung
Nach The Banshees of Inisherin und Three Billboards Outside Ebbing, Missouri meldet sich Martin McDonagh mit einem neuen Kinofilm zurück. Wild Horse Nine startet am 12. November 2026 in den deutschen Kinos und verbindet politische Spannungen, absurde Figuren und schwarzen Humor zu einem weiteren typischen McDonagh-Szenario. Die Geschichte spielt kurz vor dem Militärputsch in Chile im Jahr 1973. Die beiden CIA-Agenten Chris und Lee werden von Santiago auf die Osterinsel geschickt und geraten dort zunehmend zwischen politische Intrigen, persönliche Konflikte und ihre eigene Vergangenheit.
Vor der außergewöhnlichen Kulisse der berühmten Moai-Statuen entwickelt sich ein zunehmend chaotisches Spiel aus Verschwörungen, Misstrauen und eskalierenden Beziehungen. Im Zentrum stehen die beiden langjährigen Partner Chris und Lee, gespielt von John Malkovich und Sam Rockwell. Während die Mission auf der Osterinsel zunehmend außer Kontrolle gerät, droht vor allem Chris’ neue Verbindung zu zwei rebellischen Studentinnen die gesamte Situation endgültig eskalieren zu lassen.
Hochkarätiger Cast für die neue McDonagh-Komödie
Wie bereits in vielen früheren McDonagh-Filmen scheint auch hier weniger die eigentliche Handlung im Vordergrund zu stehen als vielmehr die Dynamik zwischen beschädigten Figuren, groteskem Humor und unterschwelliger Gewalt. Gerade die Kombination aus politischem Hintergrund und bitterböser Komödie passt perfekt zu McDonaghs Handschrift, die oft zwischen Tragik, Absurdität und explosiven Konflikten pendelt.
Neben John Malkovich und Sam Rockwell gehören unter anderem Steve Buscemi, Tom Waits und Parker Posey zur Besetzung. Auch Mariana Di Girólamo und Ailin Salas spielen zentrale Rollen in dem zunehmend chaotischen Geschehen auf der Osterinsel. Produziert wurde der Film erneut gemeinsam mit Searchlight Pictures, Blueprint Pictures und Film4 – also genau jenen Partnern, mit denen McDonagh bereits seine größten Erfolge feierte.
Mit „Wild Horse Nine“ scheint der Regisseur erneut genau jene Mischung aus makaberem Humor, emotional beschädigten Figuren und politischer Spannung abzuliefern, die seine Filme seit Jahren so besonders macht.





