Bei „Transformers“ deutet sich eine Rückkehr zu den Wurzeln der erfolgreichen Kinoreihe an. Michael Bay befindet sich in frühen Gesprächen, um beim nächsten Live-Action-Film wieder die Regie zu übernehmen. Gleichzeitig wird Steven Spielberg seine bisherige Rolle als Executive Producer deutlich ausweiten und gemeinsam mit Produzent Lorenzo di Bonaventura die kreative Ausrichtung des neuen Films verantworten.
Eine endgültige Vereinbarung mit Bay gibt es bislang nicht. Sollte sie zustande kommen, wäre es seine erste „Transformers“-Regie seit „Transformers: The Last Knight“ aus dem Jahr 2017. Bay hatte die Reihe 2007 ins Kino gebracht und anschließend auch „Die Rache“, „Die dunkle Seite des Mondes“, „Ära des Untergangs“ und „The Last Knight“ inszeniert.
Steven Spielberg soll Transformers wieder auf Kurs bringen
Spielberg war bereits seit dem ersten Film als Executive Producer mit dem Franchise verbunden. Beim neuen Projekt soll sein Einfluss allerdings wesentlich größer ausfallen. Gemeinsam mit Lorenzo di Bonaventura wird er die kreativen Aspekte des Films betreuen. Die Ausrichtung soll sich dabei wieder stärker am Ton der früheren „Transformers“-Filme orientieren. Das Drehbuch stammt von Jason Fuchs, der zuletzt unter anderem an „It: Welcome to Derry“ beteiligt war.
Über die Handlung ist bislang wenig bekannt. Fest steht lediglich, dass der Film in der Gegenwart spielen wird. Damit verabschiedet sich die Reihe zunächst von den stärker rückwärtsgewandten Settings von „Bumblebee“ und „Transformers: Aufstieg der Bestien“. Auch personell deutet sich kein einfaches Wiedersehen mit der ursprünglichen Filmreihe an. Shia LaBeouf, der als Sam Witwicky die ersten drei Filme anführte, wird nicht zurückkehren. Weitere Castinggespräche befinden sich noch in einem frühen Stadium.

Neustart statt Transformers-G.I.-Joe-Crossover
Gleichzeitig nimmt Paramount Abstand von einem anderen lange geplanten Projekt. Das am Ende von „Transformers: Aufstieg der Bestien“ vorbereitete Crossover zwischen „Transformers“ und „G.I. Joe“ wird nicht weiterverfolgt. Stattdessen entsteht ein eigenständiger neuer „G.I. Joe“-Film, an dem Danny McBride beteiligt ist. Damit konzentriert sich das Studio wieder auf einen eigenständigen Neustart seiner „Transformers“-Kinoreihe. Die Marke gehört weiterhin zu den wichtigsten Franchises des Studios und hat mit ihren bisherigen Live-Action-Filmen weltweit mehr als fünf Milliarden US-Dollar eingespielt.
Eine Rückkehr von Bay wäre dabei mehr als ein nostalgischer Personalwechsel. Seine fünf Filme definierten über ein Jahrzehnt hinweg die visuelle Identität der Kinoreihe – mit großformatiger Action, massiven Materialschlachten und einem unverkennbaren Inszenierungsstil. „Bumblebee“ und „Aufstieg der Bestien“ versuchten anschließend bewusst, einen anderen Ton zu etablieren. Ob Bay tatsächlich erneut Regie führt, ist derzeit noch offen. Spielbergs stärkere kreative Beteiligung steht dagegen fest. Einen offiziellen Titel, eine Besetzung oder einen Kinostart für den nächsten „Transformers“-Film gibt es bislang nicht.
Quelle: Deadline





