Anastasia träumt von einer Karriere an der Pariser Oper
Mehr als ein Jahrhundert nach Gaston Leroux’ Roman erhält das Phantom der Oper eine neue Leinwandfassung. Regisseur Alexandre Castagnetti verlegt die Geschichte von „The Phantom of the Opera“ in die Gegenwart, behält mit der Pariser Opéra Garnier jedoch ihren berühmtesten Schauplatz bei. Deva Cassel, Julien De Saint Jean und Romain Duris übernehmen die zentralen Rollen der französischen Mischung aus Drama, Mystery, Romanze und Gothic-Horror. In Deutschland startet der Film am 3. Dezember 2026 im Verleih von capelight pictures und im Vertrieb von Central Film.
Im Mittelpunkt steht Anastasia, die nach Paris zieht, um Tänzerin an der renommierten Opéra Garnier zu werden. Dort laufen die Vorbereitungen für eine ambitionierte neue Produktion: Der künstlerische Leiter James Figueras bringt die umstrittene Oper „Orpheus“ von Ernest Dupré auf die Bühne – jenem Mann, der als „Phantom der Oper“ bekannt ist. Die Proben verlangen dem Ensemble zunehmend alles ab, während rätselhafte Unfälle die Inszenierung überschatten und die Atmosphäre hinter den Kulissen immer bedrohlicher wird.
In dieser Situation begegnet Anastasia eines Abends einem geheimnisvollen Pianisten. Zwischen beiden entsteht eine Beziehung, die zunehmend über die Grenzen einer gewöhnlichen Liebesgeschichte hinausweist. Die Neuinterpretation greift damit zentrale Motive der Vorlage auf, verbindet die romantische Geschichte aber mit einer modernen Theaterwelt und der Frage, was sich hinter den unerklärlichen Ereignissen innerhalb des Opernhauses verbirgt.
Gaston Leroux’ Klassiker wechselt in die Gegenwart
Castagnetti hält nicht an der historischen Epoche des 1910 erschienenen Romans fest, sondern überträgt die Geschichte in die heutige Zeit. Die Opéra Garnier bleibt dabei das visuelle und erzählerische Zentrum. Die Verbindung aus Bühne, Musik und Architektur soll jene abgeschlossene Welt schaffen, in der sich die Liebesgeschichte und die Mysteryelemente miteinander verzahnen.
Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Tanz und Musik. Die Choreografien stammen von Marion Motin, die zu den profilierten französischen Choreografinnen gehört. Ihr Tanzkonzept soll nicht lediglich die Opernproben illustrieren, sondern einen wesentlichen Bestandteil der Inszenierung bilden. Damit setzt die Neuverfilmung neben der bekannten Phantom-Mythologie ausdrücklich auf die körperliche und musikalische Dimension des Stoffes.
Deva Cassel trifft auf Romain Duris und Julien De Saint Jean
Mit Deva Cassel und Julien De Saint Jean stehen zwei Vertreter einer jüngeren französischen Schauspielgeneration im Zentrum. Ergänzt wird das Ensemble durch Romain Duris, der seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Darstellern des französischen Kinos zählt. Die Produktion verbindet damit Nachwuchsdarsteller mit einem etablierten Namen und interpretiert den vielfach für Kino, Bühne und Musical adaptierten Stoff erneut für ein gegenwärtiges Publikum.
Die deutsche FSK-Freigabe ab zwölf Jahren ist derzeit beantragt, eine endgültige Laufzeit wurde noch nicht bekanntgegeben. Mit der Startmeldung stehen zugleich erstes Presse- und Bildmaterial zur modernen Neuinterpretation bereit. „The Phantom of the Opera“ startet am 3. Dezember 2026 bundesweit in den deutschen Kinos.





