„Widow’s Bay“, „The Pitt“ und „DTF St. Louis“ haben die wichtigsten Serienpreise der 78. Emmy Awards gewonnen. Bei der Verleihung am 14. September im Peacock Theater in Los Angeles führte Schauspielerin Mariska Hargitay durch den Abend. Neben den Auszeichnungen standen persönliche Dankesreden, Wiedersehen mit bekannten Fernsehstars und musikalische Erinnerungen an verstorbene Weggefährten im Mittelpunkt.
Mit sechs Auszeichnungen während der Hauptgala war „Widow’s Bay“ der große Gewinner des Abends. Zusammen mit den zuvor vergebenen Creative Arts Emmys kommt die Horrorcomedy auf 14 Preise und übertrifft damit den Vorjahresrekord von „The Studio“. „The Pitt“ verteidigte den Titel als beste Dramaserie. Besonders erfolgreich war Matthew Rhys: Er gewann sowohl als Comedy-Hauptdarsteller für „Widow’s Bay“ als auch als Hauptdarsteller einer Miniserie beziehungsweise eines Fernsehfilms für „The Beast in Me“.
Rhea Seehorn erhielt für „Pluribus“ ihren ersten Emmy. Jean Smart und Allison Janney erreichten mit jeweils acht Schauspielauszeichnungen eine historische Bestmarke, die sie nun mit Cloris Leachman und Julia Louis-Dreyfus teilen.
Drama: „The Pitt“ gewinnt den Serienpreis, Rhea Seehorn ihren ersten Emmy
Einen der emotionalsten Momente bescherte Michael J. Fox dem Publikum. Für sein Engagement zugunsten der Parkinson-Forschung erhielt er den Bob Hope Humanitarian Award. Der Schauspieler wurde mit stehenden Ovationen begrüßt und bedankte sich bei seiner Frau Tracy Pollan und ihren vier Kindern für deren Unterstützung und die Opfer, die sie gemeinsam mit ihm gebracht hätten.
Auch Noah Wyle kämpfte nach seinem erneuten Hauptdarstellerpreis für „The Pitt“ mit den Tränen und würdigte die Arbeit seines Ensembles und der Crew. Tom Pelphrey, ausgezeichnet für „Task“, richtete persönliche Worte an seine Verlobte Kaley Cuoco, die im Publikum sichtlich gerührt reagierte. Musikalisch begleiteten Noah Kahan mit „Bridge Over Troubled Water“ das Totengedenken und Reba McEntire mit „Appalachian Memories“ die Hommage an Dolly Parton.
Für nostalgische Wiedersehen sorgten Sarah Michelle Gellar und David Boreanaz aus „Buffy“ sowie Kate Jackson, Cheryl Ladd und Jaclyn Smith aus „Drei Engel für Charlie“.

Die folgenden Listen enthalten sämtliche 19 Wettbewerbskategorien der Hauptgala. Ergänzende Auszeichnungen der Creative Arts Emmys sind anschließend separat aufgeführt.
- Beste Dramaserie: „The Pitt“
- Bester Hauptdarsteller: Noah Wyle „The Pitt“
- Beste Hauptdarstellerin: Rhea Seehorn „Pluribus“
- Bester Nebendarsteller: Tom Pelphrey „Task“
- Beste Nebendarstellerin: Allison Janney „The Diplomat“
- Beste Regie: Saul Metzstein „Slow Horses“, Episode „Scars“
- Bestes Drehbuch: Vince Gilligan „Pluribus“, Episode „We Is Us“
Comedy: „Widow’s Bay“ holt sechs Preise bei der Hauptgala
- Beste Comedyserie: „Widow’s Bay“
- Bester Hauptdarsteller: Matthew Rhys – „Widow’s Bay“
- Beste Hauptdarstellerin: Jean Smart „Hacks“
- Bester Nebendarsteller: Stephen Root „Widow’s Bay“
- Beste Nebendarstellerin: Kate O’Flynn „Widow’s Bay“
- Beste Regie: Hiro Murai „Widow’s Bay“, Episode „Welcome to Widow’s Bay!“
- Bestes Drehbuch: Katie Dippold „Widow’s Bay“, Episode „Welcome to Widow’s Bay!“
Miniserien und Fernsehfilme: „DTF St. Louis“, Matthew Rhys und Sally Field gewinnen
- Beste Miniserie oder Anthologieserie: „DTF St. Louis“
- Bester Hauptdarsteller einer Miniserie, Anthologie Serie oder eines Fernsehfilms: Matthew Rhys „The Beast in Me“
- Beste Hauptdarstellerin einer Miniserie, Anthologie Serie oder eines Fernsehfilms: Sally Field „Remarkably Bright Creatures“

Unterhaltung und Ehrenpreis: Auszeichnungen für Stephen Colbert, „The Traitors“ und Michael J. Fox
- Beste Variety-Serie: „The Late Show with Stephen Colbert“
- Bestes Reality-Wettbewerbsprogramm: „The Traitors“
- Bob Hope Humanitarian Award: Michael J. Fox für sein Engagement in der Parkinson-Forschung.
Creative Arts Emmys: Weitere Schauspiel- und Autorenpreise für „DTF St. Louis“
Bereits vor der Hauptgala wurden diese ergänzenden Kategorien für Miniserien, Anthologieserien und Fernsehfilme vergeben:
- Bester Nebendarsteller: David Harbour „DTF St. Louis“.
- Beste Nebendarstellerin: Linda Cardellini „DTF St. Louis“.
- Beste Regie: Steven Conrad „DTF St. Louis“.
- Bestes Drehbuch: Steven Conrad „DTF St. Louis“.





