Der Mordfall erschüttert das perfekte System
Mit über einer Million verkauften Exemplaren zählt Corpus Delicti zu den erfolgreichsten deutschen Romanen der Gegenwart. Nun dient die Vorlage von Juli Zeh als Grundlage für einen neuen Thriller von Lena Stahl. Die Geschichte entwirft das Bild einer nahen Zukunft, in der Gesundheit, Sicherheit und die vollständige Auswertung persönlicher Daten zur obersten gesellschaftlichen Maxime geworden sind.
Die sogenannte „Methode“ verspricht ein Leben ohne Risiken und Unsicherheiten. Doch hinter dem scheinbar perfekten System verbirgt sich eine Welt, in der Zweifel keinen Platz mehr haben und individuelle Freiheit zunehmend zur Bedrohung erklärt wird. Im Mittelpunkt steht die Wissenschaftlerin Mia Holl, gespielt von Hannah Herzsprung. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als ihr Bruder Moritz, dargestellt von Damian Hardung, wegen Mordes angeklagt wird. Die Beweislage scheint eindeutig. Die DNA-Spuren lassen keinen Raum für Zweifel und dennoch ist Mia fest von seiner Unschuld überzeugt.

Zwischen Wahrheitssuche und gesellschaftlicher Kontrolle
Dieser Widerspruch bringt sie in direkten Konflikt mit einem System, das sich auf seine eigene Unfehlbarkeit beruft. Je intensiver sie nach Antworten sucht, desto mehr gerät sie selbst ins Visier der Behörden und muss sich fragen, wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Auf ihrem Weg begegnet Mia unterschiedlichen Personen, die ihre Suche beeinflussen. Dazu gehören ihre Kollegin Christiane, gespielt von Haley Louise Jones, der Anwalt ihres Bruders, dargestellt von Christian Friedel, sowie der charismatische Journalist Kramer, den Alexander Fehling verkörpert.
Aus einem persönlichen Kampf um Gerechtigkeit entwickelt sich ein hochspannender Konflikt zwischen individueller Freiheit und staatlicher Kontrolle. „Corpus Delicti“ verbindet einen packenden Kriminalfall mit aktuellen Fragen über Überwachung, Datenerfassung und gesellschaftliche Verantwortung und bringt damit die zentrale Botschaft von Juli Zehs Erfolgsroman auf die Leinwand.





