Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück kämpft das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste noch immer mit den Folgen des Verlusts. Viele Familien haben Angehörige verloren, die Wunden sind längst nicht verheilt und die Gemeinschaft versucht weiterhin, ihren Weg zurück in den Alltag zu finden.
Als die Dorfbewohner beschließen, ihr traditionsreiches Musikensemble wiederzubeleben, eröffnet sich eine neue Chance auf Zusammenhalt. Die Verantwortung übernimmt die 18-jährige Andrea, die damit das Vermächtnis ihres verstorbenen Vaters fortführen möchte. Mit viel Mut und Leidenschaft stellt sie sich einer Aufgabe, die weit größer ist als ein einfacher Musikwettbewerb.

Musik als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft
Andrea bringt frischen Wind in die Proben und verbindet die traditionellen Klänge des Ensembles mit modernen Songs. Schritt für Schritt gelingt es ihr, neue Hoffnung zu wecken und die Menschen wieder zusammenzubringen. Doch der Weg zurück zur Normalität verläuft nicht ohne Konflikte. Die Verluste der Vergangenheit sind überall spürbar. Trauer, Schuldgefühle und Zweifel belasten die Gemeinschaft weiterhin. Während sich das Ensemble auf einen regionalen Wettbewerb vorbereitet, werden alte Wunden aufgerissen und neue Herausforderungen sichtbar.
Vor der rauen und zugleich faszinierenden Landschaft Galiciens erzählt Regisseur und Drehbuchautor Daniel Sánchez Arévalo eine Geschichte über Verlust, Versöhnung und die Kraft des Zusammenhalts. Mit viel Herz, lakonischem Humor und einer sympathischen Figurenzeichnung entwickelt sich „Viva La Vida – So klingt das Leben“ zu einer berührenden Feelgood-Komödie.
Begleitet von einem mitreißenden Soundtrack zeigt der Film, wie Musik Menschen verbinden, Trost spenden und neue Perspektiven eröffnen kann. Dabei entsteht ein vielstimmiges Porträt einer Gemeinschaft, die lernen muss, mit ihrer Vergangenheit zu leben, um wieder nach vorne blicken zu können.





