Ja, sind’s denn scho’ 10!? Nach neun erfolgreichen Krimikomödien kehrt der wohl bekannteste Dorfpolizist Deutschlands zurück auf die große Leinwand. Mit „Steckerlfischfiasko“ erreicht die Reihe um Franz Eberhofer ihr Jubiläum und setzt erneut auf die bewährte Mischung aus bayerischem Humor, Chaos und Mordfall.
Im Zentrum steht einmal mehr Sebastian Bezzel als Eberhofer, der sich nicht nur mit einem neuen Kriminalfall, sondern auch mit den Herausforderungen seines Privatlebens auseinandersetzen muss. Denn während in Niederkaltenkirchen ein Mord für Aufsehen sorgt, bringt auch Susis politischer Ehrgeiz das gewohnte Gleichgewicht ins Wanken.

Mordfall zwischen Golfplatz und Volksfest
Der neue Fall beginnt mit einem ungewöhnlichen Fund. Der örtliche „Steckerlfischkönig“ wird tot auf einem neu errichteten Golfplatz entdeckt. Für Eberhofer kommt dieser Mord fast gelegen, denn er bietet eine willkommene Ablenkung vom privaten Durcheinander. Gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Rudi Birkenberger, gespielt von Simon Schwarz, nimmt er die Ermittlungen auf. Schnell geraten die beiden in eine eskalierende Fehde zwischen zwei Volksfestfamilien. Die Situation entwickelt sich zu einer bayerischen Variante von „Romeo und Julia“, nur deutlich chaotischer und mit gewohnt trockenem Humor erzählt.
Auch abseits des Falls bleibt es turbulent. Susi, gespielt von Lisa Maria Potthoff, treibt ihre politischen Ambitionen voran und steht kurz davor, das Bürgermeisteramt zu übernehmen. Gleichzeitig sorgt das Familienleben für zusätzliche Herausforderungen. Die Oma, dargestellt von Enzi Fuchs, verabschiedet sich auf Kur, was den Alltag zusätzlich durcheinanderbringt. Unterstützung kommt in Form der neuen Haushaltshilfe Julika (Lara Mandoki), die auf dem Eberhofer-Hof für frischen Wind sorgt. Währenddessen versuchen Papa, verkörpert von Eisi Gulp, und Leopold, gespielt von Gerhard Wittmann, das Geschehen auf ihre eigene Weise zu begleiten.
Bewährtes Team hinter der Kamera
Auch hinter der Kamera bleibt das Erfolgsrezept unverändert. Regie führt erneut Ed Herzog, während Kerstin Schmidbauer als Produzentin verantwortlich zeichnet. Das Drehbuch stammt wie gewohnt von Stefan Betz und Ed Herzog. Mit „Steckerlfischfiasko“ setzt die Reihe konsequent auf ihre bekannten Stärken und führt das Eberhofer-Universum in die nächste Runde, ohne dabei ihren typischen Ton zu verlieren.





