HENRY CAVILL IN HIGHLANDER

Fünf Jahre nach der offiziellen Ankündigung gibt es endlich ein handfestes Lebenszeichen aus einem der am längsten erwarteten Reboots der letzten Jahre. Chad Stahelskis Highlander-Neustart nimmt konkrete Formen an – und liefert mit zwei ersten Bildern den Beweis, dass das Projekt nicht nur existiert, sondern visuell bereits eine klare Richtung eingeschlagen hat. Henry Cavill tritt darin erstmals als neue Inkarnation von MacLeod auf, Schwert in der Hand, bereit für einen jahrhundertealten Kampf unter Unsterblichen.

Die Bilder, die Cavill selbst via Instagram geteilt hat, markieren einen wichtigen Moment für eine Produktion, die lange Zeit eher Legende als Filmprojekt war. Cavill spricht offen von einer turbulenten Reise, betont aber zugleich die Bedeutung dieses Augenblicks. Nach Jahren des Wartens wirkt Highlander plötzlich real – und überraschend stilsicher.

John-Wick-DNA trifft auf Schwert-und-Mythos

Der erste Eindruck lässt keinen Zweifel daran, wessen Handschrift hier dominiert. Stahelskis visuelle Nähe zu John Wick ist spürbar: harte Kontraste, elegante Dunkelheit, kontrollierte Körperlichkeit. In Kombination mit MacLeods Langschwert entsteht ein Look, der weniger Fantasy-Kitsch als vielmehr mythologischer Action-Thriller verspricht. Dass Cavill mit seinen ausgeprägten Genre-Referenzen und physischer Präsenz perfekt in dieses Konzept passt, überrascht kaum.

Gerade diese Verbindung aus moderner, stilisierter Action und jahrhundertealter Überlieferung könnte dem Franchise das geben, was ihm lange gefehlt hat: eine klare Identität. Statt nostalgischer Wiederholung deutet sich eine Neuinterpretation an, die Mythologie ernst nimmt und zugleich filmisch zeitgemäß erzählt.

Hochkarätiger Cast und neue Hoffnung für das Franchise

Neben Cavill versammelt Highlander ein beeindruckendes Ensemble. Russell Crowe übernimmt die Rolle des Mentors Ramirez, Dave Bautista verkörpert den ikonischen Antagonisten Kurgan. Hinzu kommen Marisa Abela als unsterbliche Schwertmeisterin sowie Karen Gillan und Djimon Hounsou. Diese Besetzung signalisiert klaren Anspruch und internationale Ausrichtung.

Nach Jahren schwacher Fortsetzungen, missglückter Spin-offs und kreativer Sackgassen steht für das Franchise viel auf dem Spiel. Doch erstmals seit Langem gibt es berechtigten Optimismus. Wenn Stahelskis kontrollierte Inszenierung, Cavills Präsenz und der respektvolle Umgang mit dem Stoff zusammenfinden, könnte Highlander 2027 tatsächlich das werden, worauf Fans seit Jahrzehnten hoffen: eine würdige, kraftvolle Wiedergeburt.