Nach einem Vierteljahrhundert voller Viertelmeilenrennen, Nitro-Exzessen und notorischem Familienpathos steuert eine der langlebigsten Blockbuster-Reihen der Kinogeschichte tatsächlich auf ihr Finale zu. Was 2001 mit The Fast And The Furious als vergleichsweise bodenständiger Streetracing-Film begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem globalen Franchise-Monster, in dem Muscle Cars durch Wolkenkratzer flogen und in Rom gleich ganze Bomben auslösten. Nun ist offiziell Schluss: Vin Diesel hat Titel und Kinostart des finalen Kapitels bekannt gegeben.
Der elfte und letzte Film der Saga wird Fast Forever heißen und am 17. März 2028 weltweit in die Kinos kommen, wie Variety berichtet. Die Ankündigung erfolgte standesgemäß via Instagram – inklusive eines emotionalen Fotos von Diesel mit seinem verstorbenen Weggefährten Paul Walker. „Niemand hat gesagt, dass der Weg einfach sein würde … aber es ist unser Weg“, schreibt Diesel und spricht von einem Vermächtnis, das für immer weiterlebt. Pathos? Natürlich. Aber exakt das, wofür Fast & Furious seit Jahren steht.
Zurück zu den Wurzeln – und zu Brian O’Conner
Inhaltlich hält sich Universal noch bedeckt, doch Vin Diesel selbst hat bereits klare Leitplanken für das große Finale formuliert. Beim Fuel Fest 2024 nannte er drei Bedingungen, die für ihn unverzichtbar waren: Erstens soll die Reihe nach Los Angeles zurückkehren. Zweitens will er wieder stärker zur Autokultur und zu klassischen Straßenrennen finden. Und drittens – der emotionalste Punkt – sollen Dominic Toretto und Brian O’Conner noch einmal gemeinsam auf der Leinwand zu sehen sein.
Wie Brian O’Conner, gespielt von Paul Walker, konkret zurückkehren wird, ist bislang völlig offen. Ob mithilfe digitaler Effekte, Archivmaterial oder eines anderen erzählerischen Kniffs, bleibt Spekulation. Klar ist nur: Fast Forever soll nicht noch einmal eskalieren, sondern bewusst den Kreis schließen. Weniger Weltuntergang, mehr Asphalt. Weniger Explosionen, mehr Motorengeräusch.
Ob dieses Versprechen eingelöst wird, muss sich zeigen. Sicher ist aber schon jetzt: Wenn die Startampel 2028 auf Grün springt, wird ein ganzes Kinopublikum noch einmal geschlossen Gas geben. Für die Familie. Für die Autos. Für ein Franchise, das sich nie um Logik, aber immer um Zusammenhalt geschert hat.






