Das von Sam Raimi initiierte Kult-Horror-Franchise Evil Dead wird 2026 mit einem neuen Kapitel fortgesetzt. Mit „Evil Dead Burn“ schlägt die Reihe eine noch härtere Richtung ein und setzt konsequent auf intensiven Horror, der die bisherigen Filme in Sachen Brutalität übertreffen soll. Der Film verspricht ein neues, eigenständiges Kapitel innerhalb der Reihe, bleibt dabei aber den zentralen Elementen treu, die das Franchise geprägt haben.
Im Mittelpunkt steht eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes Zuflucht bei ihren Schwiegereltern sucht. Das abgelegene Familienanwesen wirkt zunächst wie ein Ort der Ruhe, entwickelt sich jedoch schnell zum Schauplatz eines eskalierenden Albtraums. Nach und nach verwandeln sich die Familienmitglieder in sogenannte Deadites, wodurch das geplante Beisammensein zu einem brutalen Überlebenskampf wird. Was als Trauerbewältigung beginnt, kippt in ein Szenario, in dem familiäre Bindungen und Versprechen selbst über den Tod hinaus eine bedrohliche Rolle spielen.

Dämonen, Isolation und Eskalation: Zurück zu den Wurzeln des Horrors
Mit Sébastien Vaniček übernimmt ein neuer Regisseur die Inszenierung und setzt auf eine klare, direkte Horror-Ästhetik. Der Fokus liegt auf Isolation, körperlichem Horror und einer stetigen Eskalation der Gewalt. Damit knüpft „Evil Dead Burn“ an die ursprüngliche Stärke der Reihe an, die schon immer von klaustrophobischer Enge und unkontrollierbarem Chaos geprägt war. Der Cast mit Souheila Yacoub, Tandi Wright, Hunter Doohan, Luciane Buchanan, Errol Shand, Maude Davey, George Pullar und Greta Van Den Brink deutet auf ein Ensemble hin, das stark auf Gruppendynamik und Konflikte setzt.
Die Geschichte nutzt das familiäre Setting gezielt, um emotionale Spannungen mit physischem Horror zu verbinden. „Evil Dead Burn“ positioniert sich damit als konsequente Weiterentwicklung des Franchise. Weniger Ironie, mehr Intensität, mehr körperlicher Horror. Der Film setzt klar auf ein Publikum, das die Reihe genau dafür schätzt.





