Drei Stunden vor der Premiere gerät das Theater ins Chaos
MFA bringt „Comédie-Française“ am 24. Dezember 2026 in die deutschen Kinos. Die Komödie von Martin Darondeau und Bertrand Usclat spielt unmittelbar vor einer Aufführung von Shakespeares „Macbeth“ und besetzt Mitglieder des tatsächlichen Ensembles der Comédie-Française. In Frankreich erreichte der Film innerhalb seiner ersten vier Wochen mehr als eine Million Kinobesucher.
Die junge Regisseurin Nina steht kurz vor der wichtigsten Premiere ihrer bisherigen Laufbahn. Nur drei Stunden vor Beginn funktionieren jedoch weder die Abläufe hinter der Bühne noch sämtliche technischen Vorbereitungen. Ein pedantischer Pförtner und ein über der Bühne hängender Kinderwagen verschärfen die ohnehin angespannte Situation.
Trotz der wachsenden Zahl an Problemen kommt eine Absage nicht infrage. Im traditionsreichen Theater gilt die Vorstellung als Verpflichtung, der sich Ensemble und Mitarbeiter unterzuordnen haben. Aus der Vorbereitung auf „Macbeth“ entwickelt sich damit eine Komödie über die Menschen hinter der Bühne und ihren Versuch, die Fassade des professionellen Theaterbetriebs aufrechtzuerhalten.
Mitglieder des französischen Nationaltheaters spielen sich selbst
Pauline Clément, Laurent Stocker, Julien Frison, Marina Hands, Adeline D’Hermy und Danièle Lebrun führen das Ensemble an. Die Beteiligung tatsächlicher Mitglieder der Comédie-Française verbindet die fiktive Krisensituation mit der realen Institution und ihren Arbeitsabläufen.
Darondeau und Usclat schrieben gemeinsam das Drehbuch und übernahmen auch die Regie. Beim Festival de l’Alpe d’Huez erhielt der Film vier Auszeichnungen, darunter die Preise als bester Film und Publikumsliebling. Hinzu kamen Ehrungen der Spezialjury und der regionalen Jury. „Comédie-Française“ startet am 24. Dezember 2026 in Deutschland.





