ALIENS OVER MECK-POMM

Ein Raumschiff stürzt in einem kleinen mecklenburgischen Dorf ab. Vier Außerirdische tauchen auf und bringen den Alltag der Bewohner durcheinander. Doch schnell zeigt sich, dass die Besucher aus dem Weltall nicht das größte Problem der Gemeinde sind. Mit „Aliens over Meck-Pomm“ bringen die Macher der Serie „Die Discounter“ ihre Mischung aus Situationskomik und gesellschaftlicher Beobachtung ins Kino.

Die Dreharbeiten zu der Komödie sind inzwischen abgeschlossen. Gedreht wurde in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Der deutsche Kinostart ist für den 11. November 2027 vorgesehen.

Vier Außerirdische treffen auf eine zerstrittene Dorfgemeinschaft

Schauplatz der Geschichte ist der fiktive Ort Lebin-Ausbau. Das Leben dort verläuft nicht unbedingt harmonisch, aber immerhin in vertrauten Bahnen. Als plötzlich ein Raumschiff abstürzt, stehen die Bewohner vor einer Situation, auf die niemand vorbereitet ist. Vier Aliens versuchen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden.

Während die Fremden noch damit beschäftigt sind, das Dorf und seine Bewohner zu verstehen, treten innerhalb der Gemeinde längst vorhandene Konflikte offen zutage. Misstrauen, Vorurteile und persönliche Streitigkeiten bestimmen zunehmend das Geschehen. Der Besuch aus dem All wirkt dabei wie ein Auslöser, der die ohnehin angespannte Stimmung weiter verschärft. Statt sich gemeinsam der ungewöhnlichen Situation zu stellen, geraten die Dorfbewohner immer stärker aneinander.

Die Science-Fiction-Ausgangslage dient damit vor allem als Grundlage für eine Komödie über das Zusammenleben auf engem Raum. Im Mittelpunkt stehen weniger die technischen Möglichkeiten einer außerirdischen Zivilisation als die Eigenarten einer Gemeinschaft, die mit Veränderungen nur schwer umgehen kann.

ALIENS OVER MECK-POMM
© Constantin Film

Bruno Alexander und Emil Belton geben ihr Kinodebüt als Regisseure

Für die Inszenierung sind Bruno Alexander und Emil Belton verantwortlich. Beide führen mit „Aliens over Meck-Pomm“ erstmals Regie bei einem Kinofilm. Das Drehbuch entstand gemeinsam mit Oskar Belton. Das Trio gehört zu den kreativen Köpfen hinter „Die Discounter“. Die Serie beschäftigt sich mit dem Arbeitsalltag in einem Supermarkt und lebt insbesondere von ihren ungewöhnlichen Figuren, spontanen Konflikten und überspitzten Alltagssituationen.

Für ihren ersten Kinofilm verlagern die drei Filmemacher diesen Ansatz in eine ländliche Gemeinde. An die Stelle des Supermarktes tritt ein Dorf, dessen Bewohner durch ein außergewöhnliches Ereignis gezwungen werden, miteinander auszukommen. Der Gegensatz zwischen einer alltäglichen Umgebung und dem Auftauchen von Außerirdischen eröffnet dabei zahlreiche Möglichkeiten für Missverständnisse und Situationskomik.

ALIENS OVER MECK-POMM
© Constantin Film

Marc Hosemann, Liv Lisa Fries und Albrecht Schuch gehören zum Ensemble

Für „Aliens over Meck-Pomm“ wurde eine umfangreiche Besetzung zusammengestellt. Zu den Darstellern gehören Marc Hosemann, Milena Dreißig, Peter Kurth, Thelma Buabeng, Liv Lisa Fries, Albrecht Schuch, Georg Friedrich und Ali Bumaye. Auch Bruno Alexander, Emil Belton und Oskar Belton stehen selbst vor der Kamera. Darüber hinaus sind weitere Gastauftritte angekündigt.

Welche Figuren die einzelnen Schauspieler verkörpern, wurde bislang nicht näher erläutert. Mit dem Abschluss der Dreharbeiten beginnt nun die weitere Vorbereitung auf den Kinostart. Bis das Raumschiff in Lebin-Ausbau landet, müssen sich Kinobesucher allerdings noch etwas gedulden: „Aliens over Meck-Pomm“ soll am 11. November 2027 in die deutschen Kinos kommen.