Outer Banks | Serien Kritik

outer Banks ist eine neue Netflix Serie um junge Goldsucher

Erstausstrahlung: 15. April 2020

Anzahl der Folgen: 10

Sender: Netflix

Besetzung: Madelyn ClineRudy PankowAustin North

Genres: Action, Mystery, Abenteuer, Teen Drama

Story:

Der Teenager John B kann seine Freunde davon überzeugen, ihm bei einer legendären Schatzsuche zu helfen. Schon sein Vater hat nach diesem Schatz gesucht, ist jedoch spurlos verschwunden. Doch dieses Abenteuer wird für alle Beteiligten zur Gefahr.

Serien Kritik:

von Ilija Glavas

“Outer Banks” ist eine unterhaltsame Schatzsuche bei Netflix

Eine der neuesten Shows von Netflix, Outer Banks, ist schnell an die Spitze der Trend-Charts geklettert. Nach der Ausstrahlung am 15. April 2020 hat die Show die Nummer eins der Top-Ten-Trend-Charts, der USA, von Netflix erreicht.


Outer Banks
Die “Pogues” von. li. (Pope- Jonathan Daviss, John B.- Chase Stokes, JJ-Rudy Pankow, Kiara –Madison Bailey in Outer Banks ©Netflix

So beginnt die Serie mit Sommer, Sonne, Sonnenschein und einem Stromausfall. Im ärmeren Insel-teil wo man sich keine Generatoren leisten kann, besonders frustrierend. Um die Strom-freie Zeit zu überbrücken, hilft eine Schatzjagd, zwischenzeitliche Teenager Romanzen und Drogen Exzesse. Wunderschöne Traum Körper inkl. bewegt sich Outer Banks in seichtem Teenager – Klischee Fahrwasser. Bleibt dank guter Darsteller und spürbarer Chemie der Schauspieler, ein unterhaltsamer Trip.

Kaum bekannte Gesichter bei den Erwachsenen Darstellern. Bis auf Charles Esten ( Nashville ) und Adina Porter ( The 100 ) wird man auf niemanden Bekannten stoßen. Das stört keineswegs beim Empfang der ersten sonnen-gefluteten Szenen in den Outer Banks. Die wilden vier machen es einem leicht sie sofort zu mögen.

Such den Kompass und folge dem Gold

In Outer Banks, die sich in North Carolina befinden, geht eine Gruppe von Freunden auf Schatzsuche, um 400 Millionen Dollar in Gold zu finden, die angeblich in einem Schiff namens Royal Merchant gesunken sind. Nachdem er eine Nachricht seines vermissten Vaters entdeckt hat, versammelt John B., die Hauptfigur, die sogenannten “Pogues”, seine Gruppe von Freunden, die Mitglieder der Arbeiterklasse auf der Insel sind, um ihm bei der Suche nach dem Gold zu helfen.

Auf dem Weg dorthin stoßen die Pogues auf mehrere Schwierigkeiten mit den “Kooks”, wohlhabenden Angehörigen der Oberschicht der Insel. Als John B. beschließt, Sarah, eine Kook, mit ins Abenteuerland zu nehmen, werden seine Freundschaften auf die Probe gestellt, da sie seine Loyalität gegenüber den “Pogues” in Frage stellen. Im Laufe der Serie bilden sich Liebesgeschichten und Allianzen zwischen den Gruppen.

Outer Banks diskutiert verschiedene Themen wie Teenager-Romantik, Missbrauch und Drogen. Sarah versucht, sich in ihren Beziehungen zurechtzufinden und wie weit sie bereit ist, in diesen Beziehungen zu gehen. JJ, einer der besten Freunde von John B., beschäftigt sich mit Missbrauch in seinem Haus. Rafe, Sarahs älterer Bruder, hat mit Sucht zu tun, während er versucht, Anerkennung von seinem Vater zu bekommen.


Outer Banks
Sarah (Madelyn Cline ) und John B. ( Chase Stokes ) sind etwas ratlos. ©Netflix

Manchmal überwiegt das Klischee – und macht dennoch Spaß

Besonders die Darstellung des JJ. ist sehenswert. Sein seelisches Durcheinander glaubhaft. Leider bleibt die Serie bei den Charakter Storys auf der Oberfläche, was schade ist, da der junge Cast eine gute Performance abliefert, verschenkt dabei wertvolles Potential und kratzt an der Soap – Opera Fassade. In vielen Passagen sind es bekannte Muster und auftretende Wohlfühl – Momente, die in 10 Episoden thematisiert werden. Da sei die Reverse “Pretty Woman” Anspielung erwähnt, bei der man schmunzeln muss.

Es ist eben auch eine Serie die viele Erinnerungen weckt und auf einige Klassiker der Filmgeschichte verweist. Ob an “West Side Story” und den Kampf Arm gegen Reich in Teenager-Musical Format – oder die “Goonies”. Ebenfalls Kids auf Abenteuer – Schatzsuche. Wenn der Einsatz erhöht wird, und die Dinge dramatische Wendungen nehmen, macht es viel Fun, die junge Garde zu begleiten. Auch wenn es Momente gibt , die einen dazu verleiten sich mit der flachen Hand auf die Stirn zu schlagen.

Es liegt einfach in der Natur des Themas, wenn wir über die Dramen des “Coming of – Age” sprechen. Es gibt buchstäblich eine Szene, in der einer der Jungs, der für einen Killer gehalten wird, gefangen gehalten und zu seiner sexuellen Beziehung, mit einer der Mädchen, verhört wird. Es ist schwer, über so etwas Absurdes nicht einfach zu lachen.


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no hangin’ with kooks…except sarah.

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Madelyn Cline als “Sarah Cameron” in Outer Banks

Fazit:

Trotz diverser Schwächen, überwiegt der Spaß und die Leichtigkeit der Erzählung. Schade, dass hier und da auf weiterführende Charakter-tiefe zu Gunsten von Klischee verzichtet wurde. Es wäre eine großartige Serie geworden.

Das Ende in Episode 10 lässt einen mit neugierigen Blick zurück. “Outer Banks” ist eine Serien – Empfehlung – unter Vorbehalt. Aber für Freunde von “The Goonies”, “Ozark”, “West Side Story” und “Bloodline” ( Netflix Serie ) eine gute Binge- Alternative. Selbst die am Ende eingeworfene “Titanic” Reminiszenz – ein weiterer Schlag mit der flachen Hand vor die Stirn – kann den Spaß nicht ganz trüben.

Staffel 2 sollte – sofern Netflix diese Bestätigt, im Frühjahr 2021 kommen.

Wertung: 6,5 / 10

10 – Meisterwerk – 8-9  sehr gut – 6-7 gut – 5  Ziel erreicht – 3-4 grad noch wach geblieben – 1-2 Geldverschwendung – 0 Geld zurück verlangen 

Trailer zu Outer Banks:



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