Manipulation

Mit „Manipulation“ kommt ein atmosphärischer Mystery-Thriller, der Verschwörung, religiöse Machtstrukturen und psychologische Einflussnahme miteinander verbindet. Im Zentrum steht Matteo, der in den Kreis einer mächtigen Geheimgesellschaft gerät und Schritt für Schritt erkennt, dass er Teil eines viel größeren Spiels geworden ist.

Eine Elitegesellschaft zieht im Verborgenen die Fäden

Matteo gehört einer einflussreichen Geheimgesellschaft an, die mit mächtigen Persönlichkeiten aus verschiedenen Institutionen vernetzt ist. An ihrer Spitze steht der Meister, gespielt von Pawel Lawrynovicz. Er ist ein geschickter Manipulator, der seine Anhänger kontrolliert und gezielt für seine Zwecke einsetzt.

Nach einem Initiationsritual wird Matteo befördert. Sein neuer Auftrag führt ihn zu Vater Vitus, gespielt von Heino Ferch. Der Geistliche ist für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Doch Matteo wird Zeuge entsetzlicher Vorgänge und beginnt, das System zu hinterfragen. Durch Gespräche mit Anna erfährt er mehr über einen geheimen Orden innerhalb der Kirche.

Annas Vater Juraj und Vater Vitus gehören diesem Orden an. Die Gesellschaft des Meisters scheint ihr Gegner zu sein. Doch die Fronten sind weniger eindeutig, als sie zunächst wirken.

Zwischen Kirche, Macht und moralischem Zerfall

Besonders Vater Vitus steht im Zentrum eines inneren Konflikts. Sein Streben nach Macht kollidiert mit seinen moralischen Überzeugungen. Genau diese Schwäche nutzt der Meister aus, um die Kirche auf mehreren Ebenen zu infiltrieren.Während Matteo in Bologna studiert, trifft er auf einen Universitätsprofessor, der ihm die Mechanismen von Sekten und geschlossenen Machtzirkeln erklärt. Erst dadurch beginnt Matteo zu verstehen, wie tief er selbst bereits in eine fanatische Struktur eingebunden ist.

Unerwartet ist es Juraj, der Matteo dazu bewegt, sein Wissen an den investigativen Journalisten Ivan weiterzugeben. Diese Entscheidung setzt eine gefährliche Kette von Ereignissen in Gang. Bald wird klar, dass selbst die mächtigen Akteure nicht vollständig überblicken, wie weitreichend das Spiel tatsächlich ist.

„Manipulation“ wurde von David Balda inszeniert, der während der Dreharbeiten erst 24 Jahre alt war und zugleich als Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Produzent fungierte. Die internationale Besetzung umfasst unter anderem Féodor Atkine, Heino Ferch, Arnaud Binard, James Faulkner, Pavel Kriz, Predrag Bjelac und Anna Ctvrtnícková.

Die Handlung spielt in Prag und Bologna. Inhaltlich kreist der Film um Manipulation als allgegenwärtiges Prinzip, aber auch um den Konflikt zwischen Glauben, Kirche und institutioneller Macht.