FILMFEST MÜNCHEN 2026

Standing Ovations für eine außergewöhnliche Freundschaft

Beim Filmfest München hat „Lieblingsmenschen“ seine emotionale Weltpremiere gefeiert. Im voll besetzten Deutschen Theater wurde der von einer wahren Geschichte inspirierte Film begeistert aufgenommen. Das Premierenpublikum verabschiedete Regisseurin Helena Hufnagel sowie die Hauptdarsteller Katharina Thalbach, Bardo Böhlefeld und Ulrike Kriener mit lang anhaltenden Standing Ovations. Auch Amir Farahani, dessen bewegende Lebensgeschichte den Film inspirierte, war bei der Premiere anwesend.

„Lieblingsmenschen“ erzählt eine ebenso ungewöhnliche wie berührende Freundschaft, die zeigt, wie Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten einander Halt geben und ihr Leben nachhaltig verändern können. Im Mittelpunkt stehen Agnes und Amir. Amir ist 31 Jahre alt, homosexuell und gerade aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet. Agnes ist 101 Jahre alt, Berliner Original und überzeugt davon, für ein Pflegeheim noch lange nicht bereit zu sein.

Hinten, v.l.n.r.: X Verleih Vorstände Martin Kochendörfer & Amélie Bertin, Drehbuchautor Malte Welding, ZDF Redakteurin Alexandra Staib, Produzent Florian Kamhuber, MDM Geschäftsführer André Naumann, Amir Farahani,

Franziska Aigner (Casting), Dirk Schürhoff (Beta Film), Frank Müller (Editor), Martin Kohlstedt (Musik), Moritz von Kruedener (Beta Film)
Vorne, v.l.n.r.: Arte Redakteur Julius Windhorst, die Darsteller Mo Amadi, Bardo Böhlefeld, Ulrike Kriener, Regisseurin Helena Hufnagel, Leitung Filmförderung mbb Veronika Grob,

Darstellerin Katharina Thalbach, Aline László (Kamera), Produzent Fanian Halbig, Judith Erber (Co-Leitung Förderabteilung FFF Bayern), Produzentin Melissa Bryne
Copyright: © Kurt Krieger / Filmfest München
Cast, Crew und Förderer bei der Spotlight Premiere von LIEBLINGSMENSCHEN – DIE AUẞERGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT VON AGNES & AMIR im Deutschen Theater anlässlich des 43. FILMFEST MÜNCHEN am 28. Juni 2026. © Kurt Krieger / Filmfest München

Als beide zusammenziehen, entwickelt sich aus anfänglicher Fremdheit eine enge Freundschaft. Gemeinsam geben sie sich Kraft, überwinden Einsamkeit und entdecken, dass Mitgefühl und Menschlichkeit keine Frage von Alter, Herkunft oder Lebensgeschichte sind. Inspiriert von wahren Ereignissen erzählt der Film eine Geschichte über Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und den Mut, sich auf einen anderen Menschen einzulassen.