IRDISCHE VERSE - FILMPLAKAT

Die scharfzüngige Satire des iranischen Regie-Duos Alireza Khatami und Ali Asgari startet am 11. April 2024 bundesweit im Kino. IRDISCHE VERSE feierte im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Weltpremiere. Die Deutschlandpremiere fand im Rahmen des Filmfest Hamburg statt, gefolgt von einer Einladung zum Film Festival Cologne. 

„EINE MILLION MINUTEN“ – Trailer

In neun Episoden erzählt IRDISCHE VERSE mit schwarzhumorigem Biss vom Wahnwitz iranischer Bürokratie und ihrer Kontrollmacht, die sich unaufhaltsam in die Leben der Menschen drängt. Ein listiger wie lyrischer Befreiungsschlag, den so nur das Kino bieten kann – aufwühlend in seiner formalästhetisch radikalen Einfachheit und durchsetzt von sarkastischem Witz.

© Neue Visionen Filmverleih

Ein listiger wie lyrischer Befreiungsschlag

Wenn Lichter und Irrlichter über dem geschäftigen Teheran in der Morgendämmerung zu blinken beginnen, ist der Auftakt gemacht für neue Strophen alltäglichen Irrsinns, der sich in Form absurder Alltagsregeln ins Leben der Menschen drängt. Da möchte Vater Staat nicht nur ein Wörtchen mitreden bei der Namenswahl für Neugeborene.

„KUNG FU PANDA 4“ – ERSTER TRAILER

Auch in Mode Fragen und für politisch motivierte Hundeentführungen wird der Beamte hinter dem Schalter zum besten aller möglichen Berater. Es ist ein leise, aber beharrlich auftretender Zirkus, in dem Wahnwitz als Logik verkauft wird und dessen Manege der ganz normale Alltag ist.

Mit scharfer Zunge und sarkastischem Witz erzählt das iranische Regie-Duo Alireza Khatami und Ali Asgari von neun Menschen, die zum Opfer der banalen Bosheit der Beamten werden. Ein gerade in seiner formalästhetisch radikalen Einfachheit aufwühlender, schwarzhumoriger Akt der Revolution.