ICE CREAM MAN

Blutige Spezialitäten zur heißesten Jahreszeit. Mit „Ice Cream Man“ bringt Eli Roth einen neuen Slasher ins Kino, der eine vertraute Alltagsfigur in eine echte Bedrohung verwandelt. Der Film startet am 6. August 2026 und setzt auf eine Mischung aus klassischem Genre-Horror und bewusst überzeichnetem Wahnsinn. Nach Filmen wie Hostel und Cabin Fever bleibt Roth seinem Stil treu. Körperlicher Horror, provokante Ideen und eine klare Lust an Grenzüberschreitungen prägen auch dieses Projekt.

Ari Millen in Ice Cream Man (2026)
Ari Millen in Ice Cream Man (2026) © Studiocanal

Süßes wird zum Albtraum

Im Zentrum steht eine scheinbar harmlose Figur. Ein charismatischer Eisverkäufer zieht durch die US-Kleinstadt Bayleen Bay und verteilt seine süßen Leckereien an Kinder. Doch schnell wird klar, dass hinter der freundlichen Fassade etwas nicht stimmt. Unheimliche Vorfälle häufen sich. Die Stimmung kippt. Aus einem idyllischen Sommer wird schleichend ein Albtraum, der die gesamte Stadt erfasst. Die Eskalation erfolgt dabei nicht plötzlich, sondern baut sich Schritt für Schritt auf.

Roth setzt erneut auf eine klare, direkte Inszenierung. Der Film nutzt bewusst bekannte Motive des Slasher-Genres. Eine isolierte Kleinstadt, eine scheinbar vertraute Figur, die zur Bedrohung wird, und eine stetig wachsende Gewaltspirale. Gleichzeitig spielt „Ice Cream Man“ mit aktuellen Ängsten. Der Gedanke, dass etwas Alltägliches wie Lebensmittel zur Gefahr wird, verleiht dem Film eine zusätzliche Ebene. Diese Idee wird bewusst überspitzt und in klassische Horrormuster übersetzt.

ICE CREAM MAN
© Studiocanal

Sommer-Horror mit klarer Zielrichtung

Produziert wird der Film von Roths eigener Firma The Horror Section. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit mit Noah Belson. Neben Roth selbst übernimmt Ari Millen die Rolle des titelgebenden Ice Cream Man. Ergänzt wird das Ensemble durch Benjamin Byron Davis, Karen Cliche, Dylan Hawco, Sarah Abbott und Shiloh O’Reilly.

Für den internationalen Vertrieb ist STUDIOCANAL mit seinem Genre-Label Sixth Dimension verantwortlich, das sich gezielt auf markante Horrorstoffe konzentriert. „Ice Cream Man“ positioniert sich eindeutig im klassischen Slasher-Segment. Der Film setzt auf Atmosphäre, Eskalation und einen starken zentralen Antagonisten. Das Konzept ist klar. Eine vertraute Welt wird Schritt für Schritt aus den Angeln gehoben. Genau darin liegt der Reiz dieses Ansatzes.