FORGOTTEN ISLAND PLAKAT BFF PREVIEW

Ein Originalstoff gibt DreamWorks gestalterische Freiheit

DreamWorks Animation hat neue Einblicke in die Entstehung von „Forgotten Island“ veröffentlicht. Das Fantasyabenteuer von Joel Crawford und Januel P. Mercado verbindet philippinische Mythologie mit einer bewusst illustrativen Bildsprache. Für die beiden Welten des Films entwickelte das Animationsteam unterschiedliche Farb- und Gestaltungskonzepte. Der deutsche Kinostart ist für den 8. Oktober 2026 vorgesehen.

Anders als viele Produktionen des Studios basiert „Forgotten Island“ weder auf einer Buchvorlage noch auf einem bestehenden Franchise. Joel Crawford, Januel P. Mercado und Produzent Mark Swift hatten deshalb keine bereits festgelegten Figuren oder visuellen Vorgaben, an denen sie sich orientieren mussten. Das Team entwickelte die Charaktere, ihre Persönlichkeiten und die fantastische Welt von Nakali von Grund auf neu. Inhaltlich verbindet der Film Mystery, Fantasy, Coming-of-Age und Komödie. Im Zentrum stehen die langjährigen Freundinnen Jo und Raissa, die durch ein Portal auf die geheimnisvolle Insel Nakali gelangen.

Dort beginnen ihre Erinnerungen langsam zu verschwinden. Die Rückkehr nach Hause könnte sie ausgerechnet jene gemeinsamen Erlebnisse kosten, die ihre Freundschaft geprägt haben. Die englischen Stimmen der Hauptfiguren übernehmen H.E.R. und Liza Soberano. Zum weiteren Sprecherensemble gehören Dave Franco, Jenny Slate, Manny Jacinto, Dolly de Leon, Jo Koy, Ronny Chieng und Lea Salonga.

FORGOTTEN ISLAND
© DreamWorks Animation. All Rights Reserved.

Manila und Nakali erhalten zwei getrennte Farbwelten

Für den Alltag von Jo und Raissa in Manila orientierte sich das Gestaltungsteam am Erscheinungsbild der heutigen philippinischen Metropole. Als weitere Referenz dienten die Familienfotoalben von Januel P. Mercado. Deren leicht gealterte Farbwirkung floss in eine warme, realitätsnahe Bildwelt ein, die den gemeinsamen Erinnerungen der beiden Freundinnen Vertrautheit verleihen soll. Nakali hebt sich davon deutlich ab. Die fantastische Insel ist grafischer gestaltet und kombiniert eine markante Linienführung mit leuchtenden Akzenten in Cyan und Magenta.

Zu den visuellen Bezugspunkten gehören Schwarzlichtfotografie und die Rave-Kultur der 1990er-Jahre. DreamWorks setzt damit stärker auf Anime-Einflüsse und illustrative Ausdrucksmittel als auf einen durchgehend fotorealistischen Animationsstil. Diese Trennung macht den Wechsel zwischen den Welten auch visuell erkennbar: Manila steht für die vertraute Vergangenheit der Freundinnen, während Nakali als unberechenbarer Raum erscheint, in dem Erinnerungen, Identität und Wahrnehmung zunehmend unsicher werden.

FORGOTTEN ISLAND
© DreamWorks Animation. All Rights Reserved.

Drei Rückblenden erhalten jeweils einen eigenen Animationsstil

Besonders deutlich wird das Gestaltungskonzept in drei Rückblenden, mit deren Hilfe Jo und Raissa die Nacht ihrer Ankunft rekonstruieren. Jede Sequenz konzentriert sich auf ein anderes Mitglied des sogenannten Wild Pack: Raww, Bungi und Prinz Mermahn. Die verschiedenen Versionen des Abends wurden jeweils in einem eigenen Stil animiert und orientieren sich an unterschiedlichen japanischen Anime-Vorbildern. Umgesetzt wurden diese Abschnitte von Snipple Animation aus Quezon City.

Durch die Beteiligung des philippinischen Studios fließt neben den mythologischen und familiären Bezügen eine weitere gestalterische Perspektive aus dem Herkunftsland der Geschichte in den Film ein. Joel Crawford und Januel P. Mercado führen gemeinsam Regie und verfassten auch das Drehbuch. Produzent ist Mark Swift, die Musik stammt von Nathan Matthew David. „Forgotten Island“ startet am 8. Oktober 2026 im Verleih von Universal Pictures International Germany in den deutschen Kinos.

FORGOTTEN ISLAND
© DreamWorks Animation. All Rights Reserved.