Eine Zugfahrt nach Berlin wird zum Kriminalfall
Erich Kästners berühmtester Kinderkrimi kommt erneut auf die große Leinwand. Regisseur David Dietl verfilmt „Emil und die Detektive“ nach einem Drehbuch von Antonia Scheurlen für eine neue Generation und führt die bekannte Jagd nach dem Dieb Max Grundeis durch das heutige Berlin. Nicholas Jonah Peter übernimmt die Rolle des Emil Tischbein, während Merlin Sandmeyer als Grundeis dessen gefährlichen Gegenspieler spielt. Die neue Produktion von UFA Fiction, UFA Mitte und Warner Bros. Film Productions Germany startet am 24. September 2026 bundesweit im Kino.
Eigentlich soll Emil lediglich seine Sommerferien bei seiner Großmutter in Berlin verbringen. Doch bereits während der Zugfahrt gerät seine Reise aus den Fugen: Der skrupellose Max Grundeis raubt ihn aus. Statt sich geschlagen zu geben, nimmt Emil die Verfolgung auf und trifft in Berlin auf eine Gruppe Kinder, die sich spontan seiner Suche anschließt. Gemeinsam beginnt eine Detektivjagd durch die Hauptstadt, bei der Emil erstmals erfahren muss, wie viel sich erreichen lässt, wenn aus Fremden eine Gemeinschaft wird.
Die Neuverfilmung hält damit an der Grundkonstellation des 1929 erschienenen Romans fest. Kästners Geschichte entwickelte ihre Spannung schon damals daraus, dass Kinder einen Kriminalfall weitgehend auf eigene Faust lösen und den Erwachsenen dabei teilweise einen Schritt voraus sind. Dietls Fassung überträgt diesen Gedanken in ein heutiges Berlin und rückt neben dem eigentlichen Fall besonders die entstehende Freundschaft innerhalb der Detektivbande in den Mittelpunkt.

Nicholas Jonah Peter führt die neue Detektivbande an
Nicholas Jonah Peter spielt Emil Tischbein und führt damit das junge Ensemble an. Zur Kinderbande gehören außerdem Lara Toni Lüdders, Kilian Kasa, Bela Louis Plass, Ai Vy Bui und Camille Moltzen. Ihnen gegenüber steht Merlin Sandmeyer als Max Grundeis, dessen Diebstahl die gesamte Geschichte ins Rollen bringt. Luise Heyer übernimmt die Rolle von Emils Mutter Anna Tischbein, Ursula Werner spielt seine Großmutter und damit eine weitere zentrale Figur seines familiären Umfelds.
Die Neuauflage setzt damit bewusst auf ein umfangreiches junges Ensemble. Freundschaft ist dabei nicht nur Begleitmotiv der Detektivgeschichte, sondern wird zum Gegenpol zu Emils zunächst einsamer Situation nach dem Diebstahl. Erst durch die Kinder, denen er in Berlin begegnet, wird aus der Verfolgung eines einzelnen Jungen eine gemeinsame Aktion.
Kästners Originalroman erschien 1929 und wurde mittlerweile in mehr als 60 Sprachen übersetzt. Bereits früh entwickelte sich die Geschichte auch zu einem Filmstoff und wurde seitdem mehrfach adaptiert. David Dietl setzt nun auf eine zeitgenössische Neuinterpretation, die den Kern der Geschichte beibehält, Berlin aber als gegenwärtigen Schauplatz nutzt. „Emil und die Detektive“ startet am 24. September 2026 bundesweit in den deutschen Kinos.

