Für Menschen mit Spinnenphobie dürfte dieser Heimkino-Start eine besondere Herausforderung werden: LEONINE Studios veröffentlicht CRAWLERS – IM NETZ DER SPINNEN am 23. Oktober 2026 auf DVD, Blu-ray und digital. Das Creature Feature von Regisseur Ángel Gómez Hernández verwandelt einen gewöhnlichen Apartmentkomplex in eine abgeschottete Todesfalle, nachdem sich eine bislang unbekannte und hochgiftige Spinnenart innerhalb des Gebäudes explosionsartig ausbreitet.
In der Hauptrolle ist Matilda Lutz zu sehen, die Genre-Fans unter anderem aus „Rings“, „Revenge“ und „Red Sonja“ kennen. An ihrer Seite spielen Gregg Sulkin und Melina Matthews. Produziert wurde der Film von Basi Iwanyk, der zuvor unter anderem am „John Wick“-Franchise, „Sicario“ und „Dust Bunny“ beteiligt war.
Eine vermeintliche Virusgefahr schließt die Bewohner mit den Spinnen ein
Ausgangspunkt der Geschichte ist ein mysteriöser Todesfall im Apartmentkomplex Paradiso Palms. Zunächst deutet alles darauf hin, dass ein bislang unbekannter Virus für den Tod verantwortlich sein könnte. Die Behörden reagieren entsprechend drastisch und stellen das gesamte Gebäude unter Quarantäne.
Für die Bewohner bedeutet das: Niemand darf das Haus verlassen. Was zunächst als notwendige Schutzmaßnahme erscheint, entwickelt sich jedoch schnell zum eigentlichen Problem. Denn nicht ein Krankheitserreger breitet sich innerhalb der Wohnanlage aus. Hinter den Todesfällen steckt eine bislang unbekannte Art hochgiftiger Spinnen, deren Population innerhalb kürzester Zeit außer Kontrolle gerät.
Damit sitzen die Bewohner ausgerechnet dort fest, wo sich die eigentliche Bedrohung befindet. Türen und Ausgänge sind verriegelt, Hilfe von außen ist zunächst nicht zu erwarten und mit jeder vergangenen Minute dringen die Tiere tiefer in Wohnungen, Flure und Versorgungsschächte vor. Die Quarantäne wird damit vom Schutzmechanismus zur tödlichen Falle.

Serena kennt das Gebäude besser als jeder andere
Im Zentrum steht Serena, gespielt von Matilda Lutz. Sie arbeitet als Managerin des Apartmentkomplexes und ist überarbeitet, wird von den Bewohnern jedoch häufig unterschätzt. Genau diese Position könnte nun zum entscheidenden Vorteil werden. Serena kennt das Gebäude, seine Räume und Wege besser als die meisten anderen Menschen im Paradiso Palms. Während Panik ausbricht und die Spinnen immer weitere Bereiche des Hauses übernehmen, wird ihr Wissen über den Komplex zunehmend zur einzigen Möglichkeit, einen Weg durch das Gebäude zu finden.
Doch für Serena besitzt die Situation noch eine zusätzliche persönliche Dimension. Um die Menschen im Haus zu retten, muss sie sich ausgerechnet jener Angst stellen, die ihr selbst am meisten zusetzt. Damit verbindet „CRAWLERS – IM NETZ DER SPINNEN“ zwei klassische Horrorängste miteinander. Zum einen steht die unmittelbare Bedrohung durch die Tiere im Mittelpunkt, zum anderen entsteht durch die vollständige Abriegelung des Gebäudes ein klaustrophobisches Szenario. Die Bewohner können der Gefahr nicht einfach entkommen, weil die Außenwelt davon ausgeht, sie vor einer vermeintlichen Virusinfektion schützen zu müssen.

Ángel Gómez Hernández verbindet Tierhorror und Klaustrophobie
Regisseur Ángel Gómez Hernández ist im Genre bereits kein Unbekannter. Mit „Voces – Die Stimmen“ beschäftigte er sich zuvor mit übernatürlichem Horror, während er in „CRAWLERS – IM NETZ DER SPINNEN“ stärker auf physische Bedrohung und räumliche Enge setzt. Der Apartmentkomplex bietet dafür eine passende Umgebung. Wohnungen, Treppenhäuser, Aufzüge, Kellerbereiche und Versorgungsschächte schaffen zahlreiche Orte, an denen die Tiere verborgen bleiben können.
Gleichzeitig ermöglicht das geschlossene Gebäude eine Situation, in der sich die Figuren immer weiter zurückziehen müssen, während sichere Räume nach und nach verschwinden. Gerade die geringe Größe der einzelnen Tiere erhöht dabei den Bedrohungsfaktor. Anders als bei einem klassischen großen Filmmonster reicht es nicht, einen einzigen Gegner zu lokalisieren.
Die Spinnen können überall sein, durch kleinste Öffnungen gelangen und sich unbemerkt innerhalb des Gebäudes verteilen. Für die Bewohner wird damit praktisch jeder Raum zu einem möglichen Gefahrengebiet.
Matilda Lutz übernimmt erneut eine körperlich fordernde Genre-Rolle
Mit Matilda Lutz setzt die Produktion auf eine Hauptdarstellerin, die bereits mehrfach Erfahrung mit körperlich intensiven Genreproduktionen gesammelt hat. Insbesondere durch Coralie Fargeats „Revenge“ machte sie international auf sich aufmerksam. Später war sie unter anderem in „Rings“ und als Sonja in „Red Sonja“ zu sehen. Als Serena muss sie nun keine einzelne übermächtige Gegnerfigur bekämpfen, sondern innerhalb eines vollständig abgeriegelten Gebäudes versuchen, eine Gruppe von Menschen durch eine immer unkontrollierbarer werdende Situation zu führen.
Gregg Sulkin, bekannt unter anderem aus „Don’t Hang Up“, und Melina Matthews aus „Mama“ gehören ebenfalls zum Ensemble. Hinter der Kamera bringt Produzent Basi Iwanyk zusätzlich umfangreiche Erfahrung mit Action- und Thrillerstoffen ein. Zu seinen bekanntesten Produktionen gehören mehrere Filme des „John Wick“-Universums sowie Denis Villeneuves „Sicario“.
Mit CRAWLERS – IM NETZ DER SPINNEN trifft diese Erfahrung nun auf ein deutlich kompakteres Horrorszenario, bei dem nicht internationale Killer oder Kartelle die größte Gefahr darstellen, sondern eine Spinnenpopulation innerhalb eines einzigen Gebäudes. CRAWLERS – IM NETZ DER SPINNEN ist ab dem 23. Oktober 2026 auf DVD, Blu-ray und digital erhältlich.





