Ein schwieriger Schulalltag und ein ungewöhnlicher Sommer
Ein hochdekorierter Navy SEAL, ein unsicherer Teenager und ein Sommer, der das Leben beider verändern könnte: In „Warrior Kid“ übernimmt Chris Pratt die Rolle eines Kriegsveteranen, der seinem Neffen dabei helfen möchte, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Doch was zunächst nach einem militärischen Trainingsprogramm klingt, wird zu einer Geschichte über Mut, persönliche Verantwortung und den Umgang mit eigenen Ängsten. Der neue Film von Regisseur McG basiert auf dem Bestseller des ehemaligen Navy SEALs Jocko Willink. Neben Pratt spielen Jude Hill und Linda Cardellini die Hauptrollen. „Warrior Kid“ startet am 25. November 2026 weltweit bei Apple TV.
Für den jungen Marc ist die Mittelstufe alles andere als eine schöne Zeit. Seine Mitschüler machen ihm das Leben schwer, Freundschaften entstehen nur selten und auch in der Schule sowie beim Sport fühlt er sich den anderen ständig unterlegen. Obwohl Marc ein freundlicher und gutmütiger Junge ist, fehlt ihm zunehmend das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die wiederholten Demütigungen haben dazu geführt, dass er sich immer weiter zurückzieht und kaum noch daran glaubt, seine Situation verändern zu können. Als sein Onkel Jake nach einer Verletzung vorübergehend bei der Familie einzieht, erhält Marc unerwartete Unterstützung.
Jake ist ein hochdekorierter Navy SEAL, der sich während seiner Genesung bei seiner Schwester Sarah und deren Sohn erholen soll. Der Soldat erkennt schnell, wie sehr Marc unter seiner Situation leidet. Statt die Probleme seines Neffen einfach hinzunehmen, entwickelt er einen ungewöhnlichen Plan, um dessen Selbstvertrauen zu stärken. Unter dem Namen „Operation Warrior Kid“ beginnt Jake ein Trainingsprogramm, das auf seinen Erfahrungen aus der militärischen Ausbildung beruht.
Chris Pratt zeigt, dass Mut mehr bedeutet als körperliche Stärke
Zunächst könnte Marc glauben, sein Onkel wolle ihn zu einem Kämpfer ausbilden, der sich künftig gegen seine Mitschüler zur Wehr setzen kann. Doch Jake verfolgt ein anderes Ziel. Das Training soll Marc nicht beibringen, Konflikte mit Gewalt zu lösen. Vielmehr möchte Jake ihm vermitteln, wie wichtig Disziplin, Durchhaltevermögen und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sind. Die körperlichen Herausforderungen werden damit zum Ausgangspunkt einer persönlichen Entwicklung. Marc muss lernen, Schwierigkeiten nicht grundsätzlich aus dem Weg zu gehen und sich auch dann etwas zuzutrauen, wenn ein Erfolg zunächst unwahrscheinlich erscheint.
Gleichzeitig verändert die gemeinsame Zeit das Verhältnis zwischen Onkel und Neffe. Während Marc von Jakes Erfahrungen profitiert, wird der ehemalige Soldat mit seinen eigenen Problemen konfrontiert. Seine Verletzung hat ihn aus dem gewohnten militärischen Alltag gerissen. Die Zeit mit Marc zwingt ihn dazu, sich mit persönlichen Belastungen auseinanderzusetzen, die sich nicht durch körperliche Stärke oder militärische Disziplin bewältigen lassen. So entwickelt sich aus dem Trainingsprogramm eine Beziehung, in der beide voneinander lernen.
Chris Pratt übernimmt mit Jake eine Figur, die ihre militärische Erfahrung in einen völlig anderen Lebensbereich übertragen muss. Der Schauspieler ist insbesondere durch seine Rollen als Star-Lord in den „Guardians of the Galaxy“-Filmen und Owen Grady in der „Jurassic World“-Reihe bekannt. Seinen Neffen Marc spielt Jude Hill, der 2021 durch Kenneth Branaghs autobiografisch geprägtes Drama „Belfast“ international Aufmerksamkeit erhielt. Dort verkörperte er einen Jungen, der die gesellschaftlichen Konflikte Nordirlands aus der Perspektive seiner Kindheit erlebt.

Bestsellerautor Jocko Willink liefert die Vorlage
Linda Cardellini übernimmt die Rolle von Marcs Mutter Sarah. Die Schauspielerin war unter anderem in „Green Book“, „Dead to Me“ und den „Daddy’s Home“-Filmen zu sehen. Zum weiteren Ensemble gehören Ava Torres, Levi McConaughey, Darien Sills-Evans, Carl McDowell und Parker Young. Die familiäre Konstellation bildet den Mittelpunkt der Geschichte. Während Sarah versucht, ihrem Sohn einen sicheren Alltag zu ermöglichen, bringt Jake mit seinem ungewöhnlichen Trainingsprogramm neue Herausforderungen in dessen Leben.
„Warrior Kid“ basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Jocko Willink. Der ehemalige Navy SEAL wurde nach seiner militärischen Laufbahn als Autor bekannt und beschäftigt sich in seinen Veröffentlichungen insbesondere mit Selbstdisziplin, Verantwortung und persönlicher Entwicklung. Seine „Warrior Kid“-Geschichten richten sich an jüngere Leser und vermitteln diese Themen anhand eines Jungen, der durch die Unterstützung seines Onkels lernt, alltägliche Herausforderungen selbstbewusster anzugehen. Für die Filmadaption übernahm Will Staples das Drehbuch. Der Autor arbeitete unter anderem an „Tom Clancy’s Gnadenlos“ mit Michael B. Jordan.
Regie führte McG, der mit „3 Engel für Charlie“ und „Terminator: Die Erlösung“ bekannt wurde. Mit „Warrior Kid“ verbindet er eine Familiengeschichte mit Elementen des Trainings- und Coming-of-Age-Films. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Ausbildung zum Soldaten, sondern die Frage, wie ein junger Mensch Selbstvertrauen entwickeln kann, ohne Stärke mit Gewalt zu verwechseln. „Warrior Kid“ startet am Mittwoch, 25. November 2026 weltweit bei Apple TV.





