AUF DER SUCHE NACH DER WEIHNACHTSWERKSTATT

Ein verschwundener Wunschzettel setzt die Suche in Gang

Was passiert, wenn ausgerechnet ein Helfer des Weihnachtsmanns etwas verliert, das niemals in die Hände eines Kindes geraten sollte? Der norwegische Animationsfilm „Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt“ macht daraus ein vorweihnachtliches Familienabenteuer. Capelight Pictures hat jetzt den ersten deutschen Teaser veröffentlicht. Am 26. November 2026 startet der Film in den deutschen Kinos.

Im Mittelpunkt steht die neunjährige Mari, die Weihnachten kaum erwarten kann. Ihr Vater teilt ihre Begeisterung allerdings nicht. Er ist vor allem mit seiner Arbeit beschäftigt und hat für die Vorfreude seiner Tochter wenig Zeit. Ein verschwundener Wunschzettel und ein geheimnisvoller Handschuh setzen schließlich eine Suche in Gang, die Vater und Tochter gemeinsam mit Maris Großmutter auf die Spur der Weihnachtswerkstatt führt.

Als Mari eines Nachts bemerkt, dass ihr Wunschzettel verschwunden ist, findet sie an dessen Stelle einen rätselhaften Handschuh. Für das Mädchen liegt die Erklärung nahe: Der Handschuh muss einem Helfer des Weihnachtsmanns gehören. Gemeinsam mit ihrer Großmutter nimmt Mari die Spur auf. Ihr Vater schließt sich der Suche zunächst nur widerwillig an und macht aus der ungewöhnlichen Reise zugleich ein berufliches Projekt, indem er live im Radio darüber berichtet.

Während die Familie versucht herauszufinden, wohin der Handschuh gehört, läuft auf der anderen Seite bereits eine Rettungsaktion. Wunschzettelelf Stubby hat seinen Fäustling verloren und muss ihn unbedingt zurückbekommen. Schließlich könnte das Fundstück den geheimen Standort der Weihnachtswerkstatt verraten. Damit laufen zwei Interessen unmittelbar aufeinander zu: Mari möchte den Weihnachtsmann finden, während Stubby genau das verhindern muss.

Drei Generationen geraten gemeinsam in ein Weihnachtsabenteuer

Die Suche nach der Werkstatt verbindet der Film mit einer Familiengeschichte. Mari trifft mit ihrer nahezu grenzenlosen Weihnachtsbegeisterung auf einen Vater, der sich immer stärker in seine Arbeit zurückgezogen hat. Ihre Großmutter bildet das dritte Glied der Reise und unterstützt ihre Enkelin dabei, der Spur des Handschuhs zu folgen. Das Abenteuer wird dadurch zugleich zur Gelegenheit, die Beziehung innerhalb der Familie neu zu ordnen.

Im Zentrum stehen weniger Geschenke als Zusammenhalt, Fantasie und die Frage, wie viel Raum Erwachsene dem Staunen ihrer Kinder noch lassen. Die Grundlage dafür stammt aus Norwegen. „Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt“ basiert auf einem Hörspiel des norwegischen Kinderbuchautors Thorbjørn Egner, dessen Arbeiten in seiner Heimat seit Jahrzehnten zur Kinderliteratur gehören. Inszeniert wurde der Animationsfilm von Mette Tange und Rasmus A. Sivertsen.

Tange war zuvor unter anderem an „Überflieger – Das Geheimnis des großen Juwels“ beteiligt, während Sivertsen mit Produktionen wie „Sowas von super!“ bereits mehrfach im skandinavischen Animations- und Familienkino gearbeitet hat. Das Drehbuch stammt von Karsten Fullu, Ingrid Haukelidsæter und Mina Juni Stenebråten. „Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt“ startet am 26. November 2026 in den deutschen Kinos.