Mit einem neuen Trailer eröffnet „Street Fighter“ die nächste Runde seiner Kino-Offensive. Paramount Pictures und Legendary Entertainment haben das neue Material am 01. September im Rahmen des Auftakts ihrer weltweiten „World Warrior Tour“ in Tokio präsentiert. Dafür wurde der Trailer auf den großformatigen Screens der Shinjuku Yunika Vision gezeigt. Vor Ort waren unter anderem die Hauptdarsteller Noah Centineo, Andrew Koji, Callina Liang und Jason Momoa, begleitet von Hirooki Goto, dem japanischen Synchronsprecher Eiko Kano, Regisseur Kitao Sakurai sowie „Street Fighter“-Spieldirektor Takayuki Nakayama.
Der Film bringt Capcoms langlebige Videospielreihe erneut als Realfilm auf die große Leinwand und verlegt die Handlung ins Jahr 1993. Im Mittelpunkt stehen Ryu und Ken Masters, zwei Kämpfer, deren frühere Freundschaft und Rivalität längst zerbrochen ist. Die mysteriöse Chun-Li sorgt jedoch dafür, dass sich ihre Wege wieder kreuzen. Was als Teilnahme an einem gewaltigen Kampfsportturnier beginnt, entwickelt sich dabei zunehmend zu einem Konflikt, bei dem weit mehr auf dem Spiel steht als der Sieg im Ring.
Ryu und Ken müssen ihre Vergangenheit hinter sich lassen
Andrew Koji übernimmt die Rolle des Ryu, während Noah Centineo als Ken Masters zu sehen ist. Einst standen sich die beiden als Freunde und Rivalen nahe, inzwischen haben sie sich voneinander entfernt. Chun-Li, gespielt von Callina Liang, bringt sie wieder zusammen, als sie beide für das nächste World Warrior Tournament rekrutiert. Dort sollen einige der mächtigsten und ungewöhnlichsten Kämpfer der Welt aufeinandertreffen. Doch das Turnier ist nicht nur ein sportlicher Wettkampf.
Hinter dem vermeintlichen Battle Royale verbirgt sich eine tödliche Verschwörung, durch die Ryu und Ken gezwungen werden, ihre Differenzen zumindest vorübergehend beiseitezulegen. Gleichzeitig müssen sie sich den Konflikten ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Der neue Trailer rückt damit stärker die Beziehung zwischen den beiden zentralen Figuren in den Vordergrund und verbindet ihre gemeinsame Geschichte mit der großen Turnierstruktur, die seit den frühen Spielen zu den prägenden Elementen der Marke gehört.
Regisseur Kitao Sakurai setzt dabei deutlich auf die wiedererkennbaren Elemente der Videospielvorlage. Hadoukens, Roundhouse Kicks und zahlreiche bekannte Figuren sollen den Sprung aus dem Spiel auf die Leinwand schaffen. Gleichzeitig nutzt die Handlung mit ihrem Schauplatz im Jahr 1993 bewusst jene Ära, in der „Street Fighter II“ längst zu einem weltweiten Arcade- und Konsolenphänomen geworden war.
Jason Momoa wird Blanka und David Dastmalchian zu M. Bison
Das Figurenaufgebot fällt entsprechend umfangreich aus. Neben Andrew Koji, Noah Centineo und Callina Liang spielt Jason Momoa den grünen Kämpfer Blanka. David Dastmalchian übernimmt die Rolle von M. Bison, während Curtis „50 Cent“ Jackson als Balrog zu sehen ist. Wrestling-Star Cody Rhodes verkörpert Guile und Joe „Roman Reigns“ Anoa’i spielt Akuma. Weitere bekannte Figuren der Spielereihe werden von Vidyut Jammwal als Dhalsim, Orville Peck als Vega, Olivier Richters als Zangief, Hirooki Goto als E. Honda und Mel Jarnson als Cammy gespielt.
Hinzu kommen Andrew Schulz als Dan Hibiki, Eric André als Don Sauvage, Rayna Vallandingham als Juli, Alexander Volkanovski als Joe und Kyle Mooney als Marvin. Damit greift die Neuverfilmung auf eine ungewöhnlich breite Auswahl aus dem inzwischen über Jahrzehnte gewachsenen „Street Fighter“-Universum zurück. Gerade das World Warrior Tournament bietet dem Film dafür eine geeignete dramaturgische Klammer. Statt die zahlreichen Spielfiguren unabhängig voneinander einzuführen, kann die Geschichte ihre unterschiedlichen Kampfstile, Herkunftsgeschichten und Rivalitäten innerhalb eines gemeinsamen Wettbewerbs zusammenführen.
Der Trailer vermittelt entsprechend weniger den Eindruck einer realistisch angelegten Martial-Arts-Verfilmung als vielmehr den Versuch, die überzeichnete Bildsprache und die charakteristischen Spezialattacken der Spiele unmittelbar in eine Live-Action-Welt zu übertragen.

Der Trailer wird selbst zum spielbaren Street-Fighter-Erlebnis
Zum Start der „World Warrior Tour“ beschränkten sich Paramount und Legendary nicht auf die klassische Veröffentlichung des Trailers. In den USA wurde zusätzlich eine spielbare Version über YouTube Playables veröffentlicht. Zuschauer können sich dabei durch das Material „kämpfen“, bevor sie den eigentlichen Trailer vollständig freischalten. Damit wird die Herkunft des Films aus einem interaktiven Medium unmittelbar in die Vermarktung eingebunden. Hinter der neuen Verfilmung stehen Legendary Pictures und Capcom.
Der Auftakt der „World Warrior Tour“ in Japan verbindet damit die Herkunft der Marke mit der internationalen Kinoauswertung. Capcom veröffentlichte das erste „Street Fighter“-Arcadespiel bereits Ende der 1980er Jahre, den eigentlichen Durchbruch brachte jedoch „Street Fighter II“ zu Beginn der 1990er. Genau in dieser Epoche ist nun auch die Handlung der Neuverfilmung angesiedelt. „Street Fighter“ startet am 15. Oktober 2026 in den deutschen Kinos





