FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS

Zwischen Menschlichkeit und moderner Technologie

Mit FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie erneut den großen Fragen unserer Zeit. Die bittersüße Tragikomödie erzählt von Fürsorge, Verlust und menschlicher Widerstandskraft – und davon, welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig im Alltag übernehmen könnte. Damit knüpft Dörrie an die emotionale Erzählweise ihrer vielfach ausgezeichneten Filme Kirschblüten – Hanami und Grüße aus Fukushima an.

Im Mittelpunkt steht Frau Winkler, die nach einem Sturz zum Pflegefall wird. Ihre Tochter stößt bei der Betreuung schnell an ihre Grenzen und entscheidet sich für eine ungewöhnliche Lösung: Ein hochentwickelter Pflegeroboter soll die Versorgung übernehmen.

Wenn ein Roboter zum engsten Vertrauten wird

Was zunächst auf Ablehnung stößt, entwickelt sich nach und nach zu einer überraschend engen Beziehung. Der Roboter kümmert sich zuverlässig um Frau Winkler, sorgt für Unterhaltung und wird zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. Doch hinter seiner Programmierung verbirgt sich eine erschütternde Aufgabe: Verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand dauerhaft, soll er ihr Leben beenden. Mit dieser Ausgangssituation verbindet FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS existenzielle Fragen nach Würde, Selbstbestimmung und Verantwortung mit dem feinen Humor und der Menschlichkeit, für die Doris Dörries Filme seit Jahrzehnten stehen.

FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS entsteht unter der Regie von Doris Dörrie, die auch das Drehbuch verfasst hat. Mit ihrer neuen Tragikomödie greift sie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf und erzählt zugleich eine persönliche Geschichte über Nähe, Fürsorge und die Frage, wie viel Menschlichkeit eine Maschine übernehmen kann.