Mit „Finding Emily“ präsentiert Alicia MacDonald ihr Spielfilmdebüt. Die romantische Komödie knüpft bewusst an die Tradition britischer Genreklassiker an und kombiniert nostalgischen Charme mit einer modernen Erzählweise. Produziert wurde der Film von Tim Bevan und Eric Fellner, die bereits hinter erfolgreichen RomComs wie Bridget Jones’s Diary, Vier Hochzeiten und ein Todesfall und Tatsächlich… Liebe standen. Auch „Finding Emily“ bewegt sich in diesem Spannungsfeld aus Humor, Gefühl und zwischenmenschlicher Unsicherheit.
Im Zentrum steht Owen, ein Musiker, der sich auf eine ungewöhnliche Mission begibt. An seiner Universität gibt es 318 Frauen mit dem Namen Emily, doch er ist überzeugt, dass nur eine von ihnen die Richtige ist. Viel mehr als ihren Namen weiß er nicht über sie, doch genau diese Ungewissheit treibt ihn an. Unterstützung erhält er von einer Psychologie Studentin, die ihm bei der Suche hilft. Gespielt wird sie von Angourie Rice, während Spike Fearn Owen verkörpert. Gemeinsam lösen sie ein zunehmend chaotisches Spiel aus Begegnungen, Missverständnissen und Zufällen aus, das den gesamten Campus in Bewegung versetzt.

Tradition trifft moderne Lovestory
Was als romantische Suche beginnt, entwickelt sich schnell zu einem doppelten Experiment. Während Owen hofft, seine Traumfrau wiederzufinden, verfolgt seine Begleiterin ein eigenes Ziel. Sie will herausfinden, ob Liebe tatsächlich irrational ist oder ob sich hinter den emotionalen Turbulenzen eine nachvollziehbare Logik verbirgt. Der Film nutzt diese Konstellation, um klassische RomCom-Motive neu zu interpretieren. Fragen nach Schicksal, Zufall und emotionaler Wahrnehmung stehen dabei im Mittelpunkt. Gleichzeitig bleibt die Erzählung bewusst leichtfüßig und setzt auf Dialogwitz sowie situative Komik.
„Finding Emily“ positioniert sich als zeitgemäße Campus-Komödie mit klarer Genreverankerung. Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren, das Setting einer Universität und die Vielzahl an Begegnungen schaffen ein Umfeld, in dem sich romantische Erwartungen und persönliche Entwicklungen gegenseitig beeinflussen. Dabei bleibt die zentrale Frage stets präsent. Ist die Suche nach der großen Liebe ein rationaler Prozess oder vielmehr ein Ausdruck jener Unberechenbarkeit, die Beziehungen überhaupt erst spannend macht.





