KARŌSHI

Ein Arbeitsplatz, an dem Loyalität über Leben und Tod entscheidet: Mit „Karōshi“ entsteht ein Actionthriller, der die moderne Unternehmenskultur mit den Traditionen einer geheimen Samurai-Welt verbindet. Hinter dem Projekt steht unter anderem „John Wick“-Regisseur Chad Stahelski, während Takashi Doscher die Regie übernimmt. Der erste deutsche Trailer gibt nun einen Einblick in die futuristische Geschichte mit Teo Yoo, Isabel May, Giancarlo Esposito und Cynthia Erivo.

Die Handlung spielt in einem zukünftigen Manhattan, in dem japanische Traditionen und strenge Vorstellungen von Unternehmenstreue den Alltag prägen. Große Konzerne bestimmen nicht nur das Berufsleben ihrer Angestellten, sondern verlangen eine Form von Loyalität, die weit über gewöhnliche Arbeitsverhältnisse hinausgeht.

Ein tödlicher Zwischenfall führt in die Welt eines mächtigen Konzerns

Als ein Mitarbeiter des mächtigen Unternehmens IKIGAI unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, beginnt der mysteriöse Hiro, gespielt von Teo Yoo, eigene Nachforschungen anzustellen. Er schleust sich in den Konzern ein und entdeckt hinter dessen glänzender Fassade eine Welt aus Gehorsam, Gewalt und alten Ehrenkodizes. Je tiefer Hiro in die Unternehmensstrukturen eindringt, desto deutlicher wird, dass die Regeln dieser Organisation nicht allein wirtschaftlichen Interessen dienen. Eine verborgene Samurai-Unterwelt beeinflusst die Abläufe und setzt ihre Vorstellungen von Disziplin und Treue mit tödlicher Konsequenz durch.

Der Filmtitel „Karōshi“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet sinngemäß „Tod durch Überarbeitung“. Der Begriff bezeichnet ein reales gesellschaftliches Problem, bei dem extreme berufliche Belastungen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben können. Für seinen Thriller überträgt Takashi Doscher dieses Motiv in eine fiktive Zukunft, in der die Anforderungen der Arbeitswelt eine neue, gewalttätige Dimension erreichen.

Das Unternehmen IKIGAI wird zum Schauplatz eines Systems, das persönliche Freiheit und individuelle Entscheidungen einer bedingungslosen Loyalität unterordnet. Die Verbindung von moderner Konzernhierarchie und traditionellen Ehrenvorstellungen bildet dabei den zentralen Konflikt. Was zunächst wie eine Untersuchung innerhalb eines Unternehmens beginnt, führt Hiro in eine Welt, deren Regeln weit über die gewöhnlichen Machtstrukturen der Wirtschaft hinausreichen.

Teo Yoo trifft auf ein internationales Schauspielensemble

Die Hauptrolle übernimmt Teo Yoo, der mit dem Drama „Past Lives“ international bekannt wurde. An seiner Seite spielt Isabel May, die unter anderem in der Westernserie „1883“ zu sehen war. Zum Ensemble gehören außerdem Takehiro Hira aus „Shōgun“, Bill Camp und Show Kasamatsu, bekannt aus „Tokyo Vice“. Mit Giancarlo Esposito und Cynthia Erivo sind zwei weitere prominente Namen beteiligt. Esposito verkörperte in „Breaking Bad“ den Geschäftsmann und Drogenboss Gus Fring, während Erivo zuletzt in der Musicalverfilmung „Wicked“ zu sehen war.

Regisseur und Drehbuchautor Takashi Doscher arbeitete zuvor an „Only: Last Women on Earth“. Chad Stahelski, der mit der „John Wick“-Reihe das moderne Actionkino mitgeprägt hat, ist als Produzent an „Karōshi“ beteiligt. Seine Erfahrung mit aufwendig choreografierten Kampfszenen trifft hier auf eine Geschichte, die sich mit Macht, Gehorsam und den Grenzen beruflicher Loyalität beschäftigt.