HOKUM

Mit „Hokum“ bringt Regisseur und Drehbuchautor Damian McCarthy einen neuen Horrorfilm in die Kinos. Nach seinem Mysterythriller „Oddity“ erzählt der irische Filmemacher diesmal von einem Schriftsteller, der während einer persönlichen Reise in einem abgelegenen Landgasthaus mit unheimlichen Ereignissen konfrontiert wird. Die Hauptrolle übernimmt Adam Scott, bekannt unter anderem aus der Serie „Severance“. Der deutsche Kinostart ist für den 31. Dezember 2026 im Verleih von DCM vorgesehen.

Zum Ensemble gehören außerdem Peter Coonan, David Wilmot, Florence Ordesh, Michael Patric, Will O’Connell, Brendan Conroy und Austin Amelio. Der Film hat eine angekündigte Laufzeit von rund 107 Minuten. Eine FSK-Freigabe steht noch aus.

Ein Schriftsteller reist an einen Ort voller dunkler Geschichten

Im Mittelpunkt steht der Romanautor Ohm Bauman (Adam Scott), der nach dem Tod seiner Eltern eine Reise unternimmt, um deren Asche zu verstreuen. Sein Weg führt ihn zu einem abgelegenen Landgasthaus, in dem er vorübergehend unterkommt. Was zunächst als persönlicher Abschied gedacht ist, entwickelt sich zunehmend zu einer verstörenden Erfahrung. Bauman erfährt von einer alten Geschichte, die mit dem Gasthaus verbunden ist. Angeblich soll eine Hexe die Hochzeitssuite heimsuchen.

Die Erzählung lässt den Schriftsteller nicht mehr los. Zunächst bleibt offen, ob es sich lediglich um eine lokale Legende handelt oder ob tatsächlich etwas Übernatürliches hinter den Berichten steckt. Doch schon bald erlebt Bauman selbst rätselhafte Visionen. Als außerdem eine Person unter schockierenden Umständen verschwindet, beginnt sich seine Wahrnehmung der Ereignisse zu verändern. Die Suche nach einer Erklärung führt ihn nicht nur tiefer in die Geschichte des Gasthauses, sondern auch zurück zu bislang verdrängten Erinnerungen aus seiner eigenen Vergangenheit.

HOKUM
© DCM

Damian McCarthy verbindet psychologischen und übernatürlichen Horror

Für Drehbuch und Regie zeichnet Damian McCarthy verantwortlich. Der irische Filmemacher hat sich innerhalb des Horrorgenres insbesondere mit Geschichten beschäftigt, in denen alltägliche Situationen allmählich von unerklärlichen Ereignissen durchdrungen werden. In seinem Film „Oddity“ aus dem Jahr 2024 verband er einen rätselhaften Todesfall mit übernatürlichen Elementen und einer Geschichte über Schuld, Misstrauen und Vergeltung. „Hokum“ greift erneut die Unsicherheit auf, die entsteht, wenn Figuren ihren eigenen Wahrnehmungen nicht mehr vollständig vertrauen können.

Der Ausgangspunkt ist diesmal allerdings stärker mit der persönlichen Vergangenheit der Hauptfigur verbunden. Baumans Aufenthalt im Gasthaus führt zwei unterschiedliche Ebenen zusammen. Einerseits steht die vermeintliche Bedrohung durch eine Hexe im Raum, andererseits muss sich der Schriftsteller mit Erinnerungen auseinandersetzen, denen er bislang offenbar ausgewichen ist. Ob die unheimlichen Ereignisse tatsächlich übernatürlichen Ursprungs sind oder mit Baumans psychischem Zustand zusammenhängen, gehört zu den zentralen offenen Fragen der Handlung.

Adam Scott in Hokum (2026)
© DCM

Adam Scott übernimmt die Hauptrolle des Schriftstellers

Adam Scott spielt Ohm Bauman und übernimmt damit die zentrale Perspektive des Films. Der amerikanische Schauspieler ist sowohl durch Comedyproduktionen als auch durch dramatische Rollen bekannt. Besonders große Aufmerksamkeit erhielt er mit seiner Hauptrolle in der Apple-Serie „Severance“. Darin spielt Scott einen Mann, dessen berufliche und private Erinnerungen durch einen medizinischen Eingriff voneinander getrennt wurden.

In „Hokum“ verkörpert er nun ebenfalls eine Figur, deren Wahrnehmung und persönliche Geschichte für die Entwicklung der Handlung entscheidend sind. Neben Scott gehören Peter Coonan und David Wilmot zum Ensemble. Beide Schauspieler waren bereits in verschiedenen irischen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Weitere Rollen übernehmen Florence Ordesh, Michael Patric, Will O’Connell, Brendan Conroy und Austin Amelio. Nähere Einzelheiten zur Zuordnung der einzelnen Figuren hat der deutsche Verleih bislang nicht veröffentlicht.

Produzenten von Weapons und Insidious sind beteiligt

Als Executive Producer fungieren Ben Ross, Rami Yasin und Bryan Meng. Mit Damian McCarthy übernimmt ein Filmemacher die kreative Leitung, der sowohl das Drehbuch verfasste als auch die Inszenierung verantwortet. Der Film setzt auf eine überschaubare Ausgangssituation: ein abgelegenes Gebäude, eine unheimliche Geschichte und eine Hauptfigur, deren persönliche Vergangenheit zunehmend Teil des Geschehens wird. Die Verbindung aus Hexenlegende, rätselhaften Visionen und einem unerklärlichen Verschwinden bildet dabei den Kern der Handlung.

DCM bringt „Hokum“ am 31. Dezember 2026 bundesweit in die deutschen Kinos. Im Vorfeld des Kinostarts sind erste Pressevorführungen vorgesehen. Am 14. Oktober wird der Film im Münchner City-Kino gezeigt, am 19. Oktober im Hamburger Abaton und am 22. Oktober im Berliner Delphi Filmpalast. Die Vorführungen erfolgen in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.