Während Filme wie „Obsession“ und „Backrooms“ zeigen, wie erfolgreich Geschichten einer neuen Generation im Kino funktionieren können, schlägt „Lifehack“ einen anderen Weg ein. Regisseur Ronan Corrigan verlagert seinen Thriller vollständig in die digitale Welt und erzählt von Jugendlichen, die sich besser mit Firewalls als mit Schulbüchern auskennen.
Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Kyle Peters und sein engster Freundeskreis. Statt ihre Freizeit mit sozialen Netzwerken oder Videospielen zu verbringen, suchen sie nach Sicherheitslücken, decken Betrugsmaschen auf und testen ihre Fähigkeiten als Hacker. Als die Gruppe beschließt, das Krypto-Imperium eines Tech-Milliardärs ins Visier zu nehmen, scheint der große Coup plötzlich greifbar nah.

Aus dem Hacker-Streich wird ein Kampf ums Überleben
Was zunächst wie ein cleveres digitales Abenteuer beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Situation. Die Jugendlichen geraten ins Visier der Tochter des Milliardärs, die ihren Fähigkeiten mindestens ebenbürtig ist. Statt sie auffliegen zu lassen, stellt sie die Gruppe vor eine drastische Entscheidung.
Entweder sie helfen ihr dabei, das Vermögen ihres eigenen Vaters zu stehlen, oder sie müssen mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Aus einem virtuellen Spiel wird ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Grenzen zwischen digitaler und realer Gefahr zunehmend verschwimmen. Je tiefer die Jugendlichen in die Verschwörung geraten, desto deutlicher wird, dass sie Gegnern gegenüberstehen, die weit mächtiger sind als erwartet.
Cyber-Thriller für eine neue Generation
Mit „Lifehack“ liefert Regisseur Ronan Corrigan einen temporeichen Gen-Z-Thriller, der aktuelle Themen wie Kryptowährungen, digitale Identitäten und die Macht moderner Technologie in den Mittelpunkt stellt. Bereits bei Festivals wie SXSW und Fantasia sorgte der Film für Aufmerksamkeit und wurde für seine ungewöhnliche Inszenierung und seine moderne Erzählweise gelobt.
Zum jungen Ensemble gehören Georgie Farmer („Wednesday“), Yasmin Finney („Doctor Who“), Roman Hayek-Green („Sex Education“), James Scholz, Jessica Reynolds („Kneecap“) sowie Charlie Creed-Miles („Das fünfte Element“). Mit seiner digitalen Bildsprache, viel Tempo und einer Mischung aus Spannung, Humor und technologischem Zeitgeist präsentiert sich „Lifehack“ als moderner Cyber-Heist-Thriller, der das klassische Raubfilm-Genre ins Internetzeitalter transportiert.





