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Special: Eine Insel Namens Udo

Posted by By at 18 Mai, at 17 : 45 PM Print

Special: Eine Insel Namens Udo

Eine Insel Namens Udo, Kinofilme

Tapete an Udo: Er leidet an Schwersichtbarkeit

Ich sehe was, was du nicht siehst – und das bin ich!

Der Berliner Kult-Komiker Kurt Krömer hat in seiner ersten Kinohauptrolle gleich ein schweres Los gezogen. In „Eine Insel namens Udo“ hat es Krömer alias Udo nicht leicht, denn er leidet unter einer höchst seltenen Krankheit: „Schwersichtbarkeit“. Er ist für nahezu Jeden unsichtbar, aber das ist nicht immer schlecht. Udo ist ein wundersamer aber unschlagbarer Kaufhausdetektiv, bis er eines Tages von der ebenfalls kauzigen aber zugleich umwerfenden Jasmin (Fritzi Haberlandt) entdeckt wird. Während man von nun an als Zuschauer aus dem Lachen kaum noch herauskommt, fragt man sich trotzdem zwangsläufig: Was könnte man nicht alles machen, wenn man schwersichtbar wäre? Geheimagent, Meisterdieb, Superheld – ginge alles. Man könnte natürlich auch anderweitig tätig werden …

12. Mann

Jedem treuen Fußballfan blutet doch regelmäßig das Herz, wenn die eigene Mannschaft zwar will aber offenbar nicht kann und der Gegner mal wieder die Schiedsrichter, die Medien und den ganzen Rest der Welt auf seiner Seite weiß. Als Schwersichtbarer könnte man endlich mal dort helfen, wo die eigene Elf Probleme hat. Ein zweiter Mann auf der Torlinie oder ein zusätzlicher, schwersichtbarer Stürmer im gegnerischen Strafraum könnte ein Spiel schnell drehen. Dann muss niemand mehr Angst vorm Abstiegsgespenst haben und vielleicht springt bei fleißiger Unterstützung durch den unsichtbaren 12. Mann ja sogar ein Pokal oder eine Meisterschaft heraus?

Souffleur

Wer sich nicht wie Udo zur Spürnase berufen fühlt und verdächtig aussehenden Kunden hinter Kaufhausregalen und Wäscheständern auflauern will, kann sich auch als professioneller Vorsager durchs Leben schlagen. Die sind auf den großen Bühnen dieser Welt – im Theater, in der Oper, im Bundestag – wichtig, aber nicht gern gesehen. Welcher große Schauspieler, sei es nun Drama oder Politik, will schon eingestehen, dass es häufig hakt und man öfter als zugegeben ein bisschen Hilfe von Unbekannt braucht. Ghostwriter sind das eine, aber in Sachen freier Rede vor großem Publikum ist ein unsichtbarer Assistent Gold wert. Schwersichtbar könnte man so stressfrei das Rampenlicht genießen und sich den einen oder anderen Euro dazuverdienen.

Über was reden die bloß immer?

Kreisen Männergespräche tatsächlich nur um zwei Themen: Fußball und die sexy Kurven von Scarlett Johansson? Und debattieren Frauen eigentlich non-stop über die aktuelle Handtaschenmode und Johnny Depps neusten Look? Wir Normalos werden die Wahrheit über das jeweils andere Geschlecht wohl nie erfahren. Doch als Schwersichtbarer könnte man sich still und leise in Männerumkleideräume und Frauentoiletten schleichen und all jene Mythen und Märchen über die geschlechterspezifische Konversation unter die Lupe nehmen, die uns farbenprächtige Hochglanzmagazine seit Jahren weismachen wollen. Unter der Tarnkappe der Schwersichtbarkeit stünde einem die verlockende Tür zur Wahrheit endlich sperrangelweit offen. Und wo die hinführen würde… Die Antwort kennt wohl nur Udo.

Freie Bahn zum Streiche spielen

Till Eulenspiegel konnte sich vor 500 Jahren prima unter seiner Narrenkappe verstecken und die gleichnamige Freiheit genießen. Heute hätte man bei derben Possen mindestens mit wüsten Beschimpfungen zu rechnen, die in der Heimatstadt Krömers gern mal mit einem schnoddrigen „Pass ma uff, du Flitzpiepe“ eingeleitet werden. Handgreiflichkeiten nicht ausgeschlossen. Doch wer hat schon Lust, sein kreatives Potential in Sachen Gemeinheiten nur alljährlich am 1. April und zum Karneval voll auszuschöpfen? Schwersichtbar wie Udo müsste man sich nicht mal mehr auf diese spärlichen Gelegenheiten beschränken. Man könnte täglich nach Herzenslust Streiche spielen und müsste nicht einmal den Vergeltungs-Schabernack der Gefoppten fürchten.

Kostenlos ins Kino

Kinofreunde hätten als Schwersichtbare sicher auch viel Freude. Schließlich stünde ihnen der Weg in jede Vorstellung offen. Kein lästiges Schlangestehen, immer den besten Platz im Kinosaal und die Hand stets ungestraft im XL-Popcorn-Eimer des Sitznachbarn. Da dies aber höchst unmoralisch ist und Schwersichtbarkeit in Wirklichkeit auch extrem selten vorkommt, empfiehlt sich für alle sichtbaren Kinogänger der Kauf eines Tickets, vorzugsweise für „Eine Insel namens Udo“.

Wer dem sympathischsten Schwersichtbaren der Kinogeschichte bei der Arbeit und beim Verlieben zuschauen möchte, sollte sich den 16. Juni 2011 rot im Kalender anstreichen! Kurt Krömer und Fritzi Haberlandt versüßen uns den Sommer als hinreißendes Kino-Traumpaar – das man so garantiert noch nicht gesehen hat.

Facebook:

http://www.facebook.com/EineInselNamensUdo

Filmseite:

http://www.eineinselnamensudo.x-verleih.de

q. pure online

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