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Kinofilm: Guillermo del Toro hat viele Ideen – Ein Ausblick

Posted by By at 9 September, at 12 : 45 PM Print

Kinofilm: Guillermo del Toro hat viele Ideen – Ein Ausblick

Guillermo del Toro (Hellboy, Pans Labyrinth) ist (für den Autor) offiziell einer der coolsten Regisseure überhaupt. Gar nicht mal, weil ich so viele seiner Filme so toll finde, sondern weil er einfach mega sympathisch, witzig und positiv verrückt ist. Ein Nerd mit Sammelleidenschaft und ungemeiner Kreativität. Dem kann man Stunden lang zuhören. 

Und dieser Guillermo del Toro saß mit MTV zusammen und hat über alles mögliche in der nahen und fernen del Toro Zukunft gesprochen. Über das Die Schöne & das Biest Projekt mit Emma Watson, über Gravity vom mexikanischen Kumpel und Kollegen Alfonso Cuarón, del Toros Frankenstein Projekt, über den Robos vs. Monster Film Pacific Rim, natürlich über das gescheiterte At the Mountains of Madness Projekt, das auf einer Freizeitpartattraktion basierende Haunted Mansion, ein Wort zu Thor, eine Hulk TV-Serie und zum Schluss das Computerspiel inSANE.

Die wichtigsten Aussagen:

– Del Toro produziert „Die Schöne & das Biest“ und ist am Drehbuch beteiligt.

– Emma Watson sei „perfekt“ für die Rolle und der Film müsste bald gedreht werden, damit sie auch perfekt für die Rolle bleibt. 

– DS&DB wird in einem historischen Szenario spielen (wahrscheinlich, wie es das französische Märchen vorgibt)

– „Gravity“ sei laut del Toro „amazing“ und „so insane“

– del Toro machte Cuarón mit James Cameron bekannt. Cameron meinte, „Gravity“ sei, so wie Cuarón es plant, erst in vier, fünf Jahren machbar, aber del Toro verkündet, dass sie es hinbekommen haben.

– „Gravity“ soll narrativ (wahrscheinlich insbesondere wieder Kameratechnisch) „groundbreaking“ sein, mehr noch als „Children of Men“ Neuland betrat und die Filmsprache veränderte.

– „Gravity“ sei außerdem „mindblowing“ im technisch präzise, wie ein Film von Kubrick

– „Frankenstein“ ist ein Projekt, an dem del Toro immer wieder arbeitet, aber wenn es dazu kommen würde, will er sich für ein halbes Jahr oder mehr abschotten, um das Script auf den Punkt fertigzustellen. 

– Für Buchliebhaber del Toro ist „Frankenstein“ das persönlichste Buch überhaupt und wenn er nur ein Buch retten könnte, wäre es dieses.

– Seine Herangehensweise an Frankenstein ist anders, als in bisherigen Herangehensweisen im Film, aber in Tradition des Romans. 

– „Pacific Rim“ ist kein Invasionsfilms, sondern ein ganz neuer Weg, Maschinen gegen Monster kämpfen zu lassen. 

– Das Projekt sei „huge“ und „massive“, fokussiere sich aber auch auf die Charaktere, die Piloten der Roboter.

– del Toro kam an Bord, als nur der Grundplot bekannt war. Er fügte eigene Ideen hinzu, die angenommen wird.

– Es wird auf die japanischen kaiju-Monster verwiesen, die in gewisser Weise Design-Vorbild sind. 

– Bei „Mountains of Madness“ befand man sich nur wenige Tage vor Produktionsbeginn. Man hatte alles zusammen, Cruise war dabei, hatte sich mit den Script befasst.

– del Toro war gerade in Nordkanada, Grönland, Arktis, um Drehorte zu besichtigen, übernachtete mit einem eingefrorenen Handy, um am nächsten Tag den Anruf zu erhalten, die Produktion sei gecancelt.

– Die Kreaturen (ja, Plural) seien großartig gewesen und ILM habe einen Effekttest gemacht, der del Toro umgehauen hat.

– Das Scheitern brachte del Toro zu der Erkenntnis, in Zukunft keine längerfristigen Pläne für die Zukunft zu machen. Aber (!) beim Willen von Cthulhu, so del Toro, MOM wird irgendwann passieren.

– Vor Jahren unterhielt sich del Toro mit Avi Arad von Marvel, über einen „Thor“ Film.

– Ihm gefällt Branaghs „Thor„, aber sein Film wäre dreckiger, roher und mehr Vikinger-mäßig geworden, mit einem düsteren Valhalla und mit wenigen Erdenszenen.

– del Toros Name wird mal im Zusammenhang mit Marvels „Dr. Strange“ genannt und in einem „Was wäre wenn“ Szenario mit Kollege Neil Gaiman ließ del Toro seiner Fantasie freien Lauf, aber er war nie ein echter Kandidat für den Regieposten. 

– „Haunted Mansion“ erhält gerade ein Überarbeitung des Drehbuchs und geht gut voran.

– del Toro und sein Team schauten durch die Archive der Disney Studios und durchstöberten Designs zur Freizeitparkattraktion. Dieser will man heute und in der Zukunft gerecht werden. Außerdem schaute man durch das Mansion im Park und hinter die Kulissen. Für Fan del Toro ein Fest!

– Es besteht die Möglichkeit, dass „Haunted Mansion“ mit „Magic Kingdom“ von Jon Favreau in Verbindung tritt, der ebenfalls in Bezug zum Disney Freizeitpark steht.

– Das größte Problem der „HulkTV-Serie sei es, die Effekte mit einem TV-Etat zu bewerkstelligen. Doch es ist machbar, so del Toro.

– Die TV-Serie wird ihre eigene Continuity haben, ohne auf den Film-Hulk oder die Avengers zu verweisen.

Beim Spiel „inSANE“ ist del Toro an Story, cineastischer Optik und – natürlich – Monsterdesign beteiligt. Die Arbeit läuft seit einem Jahr und dauert noch zwei, drei weitere Jahre.

Er will sich dem Medium Videospiel anpassen und ist sehr darauf bedacht, dieses zu respektieren und davon zu lernen. Geschichten in Videospielform zu erzählen, fasziniert und interessiert ihn. 

Das Spiel wird an Lovecraft erinnern, aber sehr „sick“ (krank), unterhaltsam und düster.

Da ist doch für jeden was dabei. Großartiger Kerl, der so unfassbar viele Projekte hat, die aber zu selten auch fertige Filme werden. 

q.Mtv, bereitsgesehen.de

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