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Insidious: Alles was Angst macht – Die Kategorien des Horrors

Posted by By at 8 Juli, at 11 : 53 AM Print

Insidious: Alles was Angst macht – Die Kategorien des Horrors

Alles was Angst macht – Die Kategorien des Horrors

Es ist Wochenende, und wenn man tief in sich hinein horcht, spürt man, dass es dem Gemüt nach zwei Dingen verlangt: Zum einen möchte es abschalten und noch in Ruhe einen Film genießen, bevor die Arbeitswoche unaufhaltsam rebootet, zum anderen will es auch noch ein bisschen Spannung und Aufregung erfahren. Es gibt in diesem Fall nichts Besseres als einen Horrorfilm, um diese Bedürfniskombination adäquat zu befriedig. Schließlich kann man gleichzeitig das Gesäß vom Polster des Kinosessels umschmeicheln lassen, während der Körper Hormone freisetzt, als müsste man gerade vor einem Rudel Wölfe fliehen. Nun ist die Welt des Grusels auf den ersten Blick groß und unübersichtlich, was die Auswahl des passenden Films nicht unbedingt leichter macht. In diesem Fall ist es ratsam, sich erstmal darüber klar zu werden, welche Art Horrorfilm man gerne sehe möchte. Wovon soll beispielsweise das Böse ausgehen? Die meisten Bösewichte lassen sich in diese Kategorien einteilen, was eine erste Auswahl ja schon mal erleichtert:

Vom Regisseur von SAW und den Produzenten von PARANORMAL ACTIVITY

Kinder, mit denen etwas nicht stimmt

Kinder eignen sich anscheinend hervorragend, um Angst zu verbreiten, denn einige der furchteinflößendsten Filme greifen auf sie zurück. Vielleicht sind es die kleinen Hände oder die natürliche Unschuld, die von den jungen Menschen ausgeht. In jedem Fall kann so ein Kind schon verdammt gruselig sein. Diese Erkenntnis bestätigt der neue Film der SAW-Macher INSIDIOUS, der am 21.Juli bei uns in den Kinos startet. Hier geht das Böse zwar nicht direkt von dem Kleinen aus, aber es versammelt sich um ihn und rückt unaufhaltsam näher, was zu einer Atmosphäre führt, die INSIDIOUS zu einem der gruseligsten Filme der letzten Jahre macht.

Beste Beispiele: „Der Exorzist“ „The Ring“, „INSIDIOUS

Wahnsinnige und ihre Waffe

Was kann es Tolleres geben, als sich zurückzulehnen und dabei zuzuschauen, wie ein irrer Typ mit Messer, einer Kettensäge oder was auch immer sein meist vollbusiges Opfer verfolgt? Wahrscheinlich nicht viel, denn warum sonst wird dieses Thema derart häufig in Filmen aufgegriffen? Die Filmlandschaft ist voll von blutdurstigen Killern und man fragt sich, wer am Ende lebend herauskommen würde, wenn man sie alle mal zusammen in einen Raum sperrte…

Beste Beispiele: „Psycho“, „Halloween“, „Texas Chainsaw Massacre“, „Shining

Die wunderbare Welt der Tiere

Ob kuschelig oder zahnreich, Tiere sind einfach immer super. Das fängt bei den unzähligen Katzenclips an, die einem täglich im Netz begegnen und endet bei den garstigen Viechern in Horror-Filmen. Der bekannteste Vertreter dieser Kategorie ist mit Sicherheit „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg. Aber im Laufe der Geschichte bekamen es die unterschiedlichen Leinwandhelden schon mit Ameisen, Spinnen, Schnecken, Schlangen und vielen mehr zu tun. Irgendjemand sollte wirklich mal einen Zoo aufmachen, in dem man sich direkt neben dem Tiergehege den passenden Horrorfilm ausleihen kann.

Beste Beispiele: „Der weiße Hai“, „Piranha“, „Arachnophobia“, „Die Vögel

NosferatuKlassische Monster

Mit ihnen fing alles: In schwarz-weiß und mit bedrohlicher Piano-Musik aus dem Hintergrund machten die klassischen übernatürlichen  Monster teilweise bereits zu Stummfilm-Zeiten dem Publikum Angst. Jede Menge Geschichten um Vampire, Zombies und co. wurden erzählt – und trotzdem gelingt es Filmemachern immer wieder, neue Seiten dieser klassischen Unholde zu beleuchten. Was leider auch dazu führte, dass Vampir-Beteiligung inzwischen kein sicheres Indiz mehr für einen Film ist, den man sich als Mann anschauen sollte…

Beste Beispiele: „Alien“, „Dawn of the Dead“, „Nosferatu“ „Frankenstein“.

Natürlich gibt es auch einige Ausreißer aus den Kategorien. Nimmt man beispielsweise Filme wie „ES“ oder „Chucky – Die Mörderpuppe“, dann scheinen traumatische Kindheitserinnerungen ebenfalls eine Quelle der Inspiration für Horror-Autoren zu sein. Auch die Qualität der Filme schwankt innerhalb der einzelnen Kategorien sehr stark. Wenn man sich beispielsweise guten Mutes für einem Tierhorrorfilm entscheidet, kann man sowohl auf eine wahre  Perle treffen als auch  auf etwas, was so aufregend ist, als würde man 90 Minuten auf eine Schildkröte starren. Da ist es gut, vorher zu wissen, wo die Highlights lauern. INSIDIOUS stellt zum Beispiel einen echten Höhepunkt unter den gruseligen Filmen mit Kindern dar, auch wenn er sich nicht komplett in diese Schublade stecken lässt. Jedenfalls kann sich jeder, der der das Bedürfnis nach Aufregung verspürt , den 21.Juli merken, denn dann kommt INSIDIOUS in die Kinos und der Film eignet sich in jedem Fall perfekt, um das inneres Bedürfnis nach Aufregung zu befriedigen.

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