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Filmkritik: G.I. Joe 2 – 3D (OV)

Posted by By at 25 März, at 14 : 36 PM Print

Filmkritik: G.I. Joe 2 – 3D (OV)

von Markus Elfert

Titel: G.I. Joe 2:- Die Abrechnung (Kinostart: 28.03.2013)

Regie: Jon M. Chu

Besetzung: Dwayne „The Rock“ Johnson, Bruce Willis, Channing Tatum, Adrianne Palicki, Arnold Vosloo, RZA, Jonathan Pryce.

Story:

Zu Beginn des Films wird beinahe die gesamte Elite Truppe G.I Joe durch einen überraschenden Angriff ausgelöscht und in der Folge von der Regierung fallengelassen .Die wenigen Überlebenden Joes , u.a. Roadblock (Dwayne Johnson) als Anführer, Captain Duke Hauser (Channing Tatum) und Lady Jaye (Adrianne Palicki) müssen mehr auf sich allein gestellt  bald erkennen, daß hinter all dem ein perfider Plan der wiedererstarkten Cobra- Geheimorganisation steckt, der seine Kreise bis ins Weiße Haus zieht. Unterstützung erhalten sie dabei von General Joe Colton (Bruce Willis), Gründer und Namensgeber der legendären Elite Truppe, der noch einmal mit in die Schlacht zieht.

Filmkritik:

Nachdem der erste Teil G.I. Joe – Geheimakte Cobra ein weltweites Einspielergebnis von über 300 Millionen $ erzielte, war es abzusehen, daß diesem bald ein zweiter Teil folgen würde. Nachdem der erste Teil mit Joseph Gordon-Levitt , Dennis Quaid, Sienna Miller, Rachel Nichols und Karolina Kurkova bereits einige bekannte Namen aufzuweisen hatte, drehte sich für den zweiten Teil nochmal kräftig das Besetzungskarusell.

Mit Dwayne „The Rock“ Johnson, Adrian Palicki, Arnold Vosloo (Die Mumie) ,RZA und einigen Kurzauftritten von Bruce Willis als legendärer Namensgeber der Spezialeinheit, wurde fast die komplette Darstellerriege ausgetauscht. Auch mit Jon M. Chu wechselt ein junger Nachfolger auf den Regiestuhl, der bislang vor allem mit den Step up Tanzfilmen und einer Dokumentation über Justin Bieber auf sich aufmerksam gemacht hat.

Der ganze Film bewegt sich dabei relativ ironiefrei im Universum der Hasbro Aktionfigurenlizenz und nicht nur da zeigt er seine Nähe zur Transformersreihe.

Die Spezialeffekte sind auf durchgängig hohem Niveau und wurden u.a. von ILM verantwortet. Aber irgendwie bleibt der Film und auch die Action blutleer und man sieht dem Film jederzeit an, daß er für ein jüngeres Publikum konzipiert wurde. Manchmal wird es sogar unfreiwillig komisch, wenn ein deutsches Hochsicherheitsgefängnis „Einsargen“ heißt, oder ein Stop-Schild mit „Hält“ eingedeutscht wird.

Kinomeister konnte den Film im Rahmen einer Paramount Pressevorführung vorab in der Nähe von München sehen.

Die 3D- Effekte des Filmes waren, bis auf einige Einstellungen auf hohem Niveau und trugen positiv zu den Spezialeffekten bei.

Im Anschluß an die Vorführung wurden Regisseur John M. Chu und die beiden Hauptdarsteller Adrianne Palicki und The Rock live zugeschaltet und standen einem internationalen Journalistenteam (u.a. Mexiko, Frankreich, Italien) Rede und Antwort. Besonders Dwayne „The Rock“ Johnson ließ dabei eine Menge Humor und Charme aufblitzen. Kinomeister wollte von ihm wissen, ob er sich wie sein Großvater der im Bond Film „Man lebt nur zweimal“als Bösewicht mitspielte eine ähnliche Rolle wünschen würde. The Rock meinte, er könnte sich sehr gut gemeinsame Szenen mit Daniel Craig vorstellen, auch wenn die Bösen ja meistens verlieren. Und verlieren scheint bei diesem Mann mit der unglaublichen physischen Präsenz nicht unbedingt im Wörterbuch zu stehen

Fazit: Gutgemachtes Popcornkino für die jüngere Generation im Stil der Transformersreihe. Wer mehr auf handgemachte Action steht, in der auch mal ein „Bluttröpfchen“ fließt, wird von diesem Film enttäuscht sein, da er merkwürdig steril bleibt.

www.gi-joe2.de

Wertung:  5  / 10

10 – Meisterwerk
8-9  sehr gut
6-7 gut
5  Ziel erreicht
3-4 grad noch wach geblieben
1-2 Geldverschwendung
0 – Geld zurück verlangen

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