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Ryan Gosling hautnah:Der Tattoo-Guide des Hollywood-Hotties

Posted by By at 22 Mai, at 20 : 59 PM Print

Ryan Gosling hautnah:Der Tattoo-Guide des Hollywood-Hotties

Die Rolle des wortkargen Rebellen ist Ryan Gosling spätestens seit Drive auf den Leib geschneidert: In THE PLACE BEYOND THE PINES gibt er ab 13. Juni 2013 den schweigsamen Einzelgänger Luke, der sein Geld als umherreisender Motorrad-Stuntman verdient.  Niemand weiß, woher er kommt. Lediglich seine zahlreichen  Tätowierungen geben Hinweise auf das, was hinter ihm liegt. „Luke ist ein Kerl mit dunkler Vergangenheit“, so formuliert es der Regisseur Derek Cianfrance (Blue Valentine). „Er hat schon alles gesehen und getan – und es ist ihm auch schon alles Mögliche zugestoßen. Er ist geschädigt, verletzt. Das manifestiert sich nicht in Narben, sondern in Tattoos.“ Darum nehmen wir Ryan Goslings Film-Tattoos einmal genauer unter die Lupe.

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Die Träne: Trauer und Verlust

Ryan Gosling selbst hatte die Idee zu Lukes auffälligem Gesichts-Tattoo – und bereute es schon nach dem ersten Drehtag. Doch nachdem es einmal da war, bestand der Regisseur darauf. Schließlich gehe es im Film genau darum: um Entscheidungen und ihre Konsequenzen – wie immer diese auch aussehen mögen.

Tätowierte Tränen als Symbol der Trauer sind häufig mit dem Gefängnismilieu verbunden. Sie können jedoch sehr unterschiedliche Bedeutungen haben – z.B. dass der Träger des Tattoos jemanden getötet oder einen schmerzhaften Verlust erlitten hat. Im Falle von Luke ist das Letztere wahrscheinlich, denn der verschlossene Einzelgänger, der mit seiner Motorrad-Show von Jahrmarkt zu Jahrmarkt zieht, scheint mehr verloren zu haben als nur die Heimat.

 

 

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Das Segelschiff: Aufbruch und Lebensweg

Früher kehrten vor allem die Seefahrer mit farbenfrohen Tätowierungen von ihren Reisen über die Weltmeere zurück. Beliebte Motive waren Anker, Möwen, schöne Frauen – und natürlich Schiffe. Ein großes Segelschiff auf der Haut stellte aber nicht nur das Gefährt dar, mit dem man zur See fuhr, sondern war auch Sinnbild für die persönliche Reise durchs Leben. Eine Reise, die auch Luke immer wieder durch stürmische Meere und schwierige Fahrwasser führt und stets die Gefahr birgt, vom rechten Kurs abzukommen.

 

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Der Adler: Stärke und Freiheitsdrang

In der griechischen Mythologie wurde Sonnengott Helios oft mit dem Adler in Verbindung gebracht, der somit Stärke und Macht symbolisiert. Als König der Lüfte steht der Adler aber auch für die ungebändigte Freiheit. Es überrascht also nicht, dass Luke ein auffälliges Adler-Tattoo auf der Brust trägt. Als Jahrmarkts-Artist lässt er sich von Ort zu Ort treiben, frei von Verpflichtungen und familiären Zwängen. Zumindest bis zu dem Tag, an dem er seinen One-Night-Stand Romina (Eva Mendes) wiedertrifft und erfährt, dass er inzwischen Vater geworden ist.

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Die Schlangen: Charakter im Zwiespalt

Lukes rechten Oberarm ziert eine sich um einen Stab windende Schlange. Dieser sogenannte „Äskulapstab“ ist nach dem griechischen Gott der Heilung benannt und hat diese Bedeutung bis heute beibehalten, z.B. in Form des bekannten Apotheken-Logos. Auch auf dem linken Oberarm trägt Luke eine solche Schlange, die sich allerdings nach unten statt nach oben um den Stab windet.  So wie die Schlange, die sich immer wieder häutet, je nach Kulturkreis für Heilung und Erneuerung, aber auch für Krankheit und Tod stehen kann, so unterstreichen Lukes Schlangen-Tattoos seinen zwiespältigen Charakter: Einerseits ist er der rebellische Einzelgänger, andererseits ein Mann, in dem der Wunsch schlummert, seinem Kind ein guter Vater zu sein.

 

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Spinnennetz

Heute sind unter die Haut geritzte Spinnennetze oft nur noch ein Fashion-Statement, doch auch dieses beliebte Tattoo-Motiv hat seinen Ursprung im Gefängnismilieu. Auf Ellenbogen oder Schultern waren sie meist  Hinweis auf einen Knastaufenthalt. Wahrscheinlich ist auch Lukes Spinnennetz das Relikt eines Gefängnisbesuchs, denn für ihn scheint der Grat zwischen Recht und Unrecht schmal zu sein. Um für seinen Sohn zu sorgen, lässt er sich auf eine krumme Tour ein: Mit Hilfe des Hinterwäldler-Mechanikers Robin (Ben Mendelsohn) beginnt er Banken auszurauben und setzt dabei auf sein fahrerisches Können. Doch eines Tages geht ein Coup schief und Luke muss sich in ein Haus flüchten, in dem er von dem ehrgeizigen Kleinstadtpolizisten Avery Cross  (Bradley Cooper) gestellt wird…

Wer sich selbst ein Bild von Ryan Goslings tätowiertem Alter Ego machen will, sollte sich den 13. Juni 2013 schon einmal vormerken. Ab dann kann man das packende Kriminaldrama THE PLACE BEYOND THE PINES im Kino sehen.

Zum Inhalt:

Luke (Ryan Gosling) ist Motorradstuntman und ein wortkarger Einzelgänger. Seinen Lebensunterhalt verdient er auf einem Jahrmarkt, mit dem er von Stadt zu Stadt zieht. Avery Cross (Bradley Cooper) ist ein ehrgeiziger Kleinstadtpolizist, der versucht, sich durch einen rasanten Aufstieg auf der Karriereleiter von seinen familiären Probleme abzulenken – koste es was es wolle. Als Luke eines Tages seinen One-Night-Stand Romina (Eva Mendes) wieder trifft, erfährt er, dass er Vater geworden ist. Luke beschließt, Verantwortung für seinen Sohn zu übernehmen – auf seine Art: Mit Hilfe des Hinterwäldler-Mechanikers Robin (Ben Mendelsohn) beginnt er Banken auszurauben – und setzt dabei auf sein fahrerisches Können. Bei den Überfällen, geht er immer dreister vor, bis eines Tages ein Coup schief läuft und Luke sich in ein Haus flüchten muss, in dem er vom Polizisten Avery Cross gestellt wird…

 Nach dem Oscar-nominierten „Blue Valentine“ wendet sich Regisseur Derek Cianfrance in seinem dritten Spielfilm erneut Beziehungen innerhalb zweier Familien zu. Über einen Zeitraum von 15 Jahren entspinnt sich sein episches, von Sean Bobbitt („Shame“) grandios fotografiertes Kriminaldrama um Schuld, Sühne und Vergebung. Als draufgängerischer Motorradstuntman glänzt Hollywoods Superstar Ryan Gosling („Drive“), in den Part seines Gegenspielers schlüpft der vielseitige Bradley Cooper („Hangover“, „Silver Lining Playbooks“). In weiteren tragenden Rollen überzeugen Eva Mendes („Holy Motors“), Rose Byrne („Brautalarm“), Shooting Star Ben Mendelsohn („The Dark Knight“) und der ewige Bösewicht Ray Liotta („Goodfellas – Drei Jahrzente in der Mafia“).

Der Film auf Facebook: www.facebook.com/placebeyondthepines

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