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Feature: Die legendäre Drehbuch-Liste

Posted by By at 1 Juni, at 11 : 47 AM Print

Feature: Die legendäre Drehbuch-Liste

Kinonews, neue Kinofilme, Filmprogramm

Source Code hat den Sprung von der Drehbuch Black List bis zur Kinofilm Produktion geschafft. Wir erläutern den Weg eines Drehbuches von dieser ominösen Liste.

Source Code ein gutes Beispiel

Jedes Jahr tragen die Filmschaffenden Hollywoods eine Liste zusammen, auf der sich die interessantesten und beliebtesten Drehbücher finden, die aktuell im Eldorado der Kreativen zirkulieren: Die legendäre „Black List“. Nun kommt am 2. Juni einer der Filme ins Kino, der 2007 auf dieser Liste stand: Der wendungsreiche und emotionale Thriller „Source Code “.

Der Weg vom Drehbuch bis in den Kinosaal ist lang

Es ist ein weiter Weg, bis aus einer guten Idee ein gutes Drehbuch wird. Ein noch viel weiterer ist es allerdings, bis ein anerkannt hochklassiges  Script dann auch tatsächlich zu einem Film geworden ist, den man im Kino sehen kann.  „Source Code“  ist ein Paradebeispiel dafür: Schon 2007 tauchte das Drehbuch auf der legendären „Black List“ auf – einer Zusammenstellung der besten unveröffentlichten Scripts.

Die  besten unverfilmten Drehbücher Hollywoods

Was ist die Black List? Ganz einfach: Auf dem Weg von der Idee zum Film wird das Script in den Studios durch viele Hände gereicht, immer auf der Suche nach den nötigen Finanzen und Leuten, die das Projekt umsetzen möchten. Sehr viele Entscheider bekommen die Drehbücher zu Gesicht. Der Filmschaffende Franklin Leonard kam dann 2004 auf die ebenso simple wie  spannende Idee, jährlich eine Umfrage unter diesen Entscheidern zu starten. Rund 300 Filmschaffende sind es inzwischen, die Jahr für Jahr eine Liste einreichen. Darauf enthalten: Jeweils bis zu zehn Drehbücher, die derjenige besonders gemocht hat. Bedingung: Das Script muss im jeweiligen Jahr neu oder relevant sein und darf im selben Kalenderjahr noch nicht in die Kinos kommen. Das Ranking richtet sich dann danach, welcher Titel wie oft genannt wurde. „Source Code“ schaffte 2007 den Weg auf diese Liste der begehrten Drehbücher.

In guter Gesellschaft: Kassenhits und Oscar-Gewinner

Schaut man sich die Listen aus den vergangenen Jahren an, so zeigt sich, dass sich „Source Code“ in bester Gesellschaft befindet. Unter anderem fanden sich in den vergangenen Jahren Titel wie das wunderbare Lebensziele-Drama „Up In The Air“, die charmante Liebeskomödie „500 Days of Summer“ oder die Erpresser-Farce „Burn After Reading“ darauf. Und es waren auch Werke dabei, die später zu echten Überraschungserfolgen wurden  –  wie „The King’s Speech“ und „Juno“, die sich beide den begehrten Oscar für das beste Drehbuch sichern konnten.

Jake Gyllenhaal wollte den Film unbedingt realisiert sehen

Auch mit „Source Code“ hat es das Schicksal schließlich gut gemeint. Der emotionale und trickreiche Action-Thriller wurde unter der Regie von Duncan Jones verfilmt. Zu verdanken hat er das nicht zuletzt Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal, der das Drehbuch so toll fand, dass er dem Regisseur eine Umsetzung wärmstens ans Herz legte. Die Story ist auch wirklich packend:  In einem Personenzug  explodiert eine Bombe,  es gibt keine Überlebenden. Wenig später erwacht Colter Stevens  in genau diesem Zug – im Körper eines anderen Mannes und an der Seite der jungen Christina. Er ist im „Source Code“. Dank dieser Technologie kann Stevens den Körper eines anderen Menschen übernehmen – für acht Minuten vor dessen Tod. Wieder und wieder durchlebt Stevens die Katastrophe und setzt das Puzzle mit Christinas Hilfe zusammen… Wer wissen will, wie die Geschichte ausgeht, muss dazu nichtmehr auf die Black List schauen – ab 2. Juni ist der Film nach Jahren der Vorbereitung nun endlich in den deutschen Kinos zu sehen.

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